Bistum Münster: Gottesdienste nicht vom neuen Lockdown betroffen
Newsticker: Corona und die Kirche, 24. Juni

Bistum Münster: Gottesdienste nicht vom neuen Lockdown betroffen

+++Newsticker+++ - Die ganze Welt ist von der Corona-Pandemie betroffen. Auch das kirchliche Leben ist eingeschränkt: Gottesdienste und andere Veranstaltungen fallen aus, Christen helfen, Christen erkranken. Im katholisch.de-Newsticker gibt es ein aktuelles Bild der Lage in Deutschland und der Weltkirche.

Bonn - 24.06.2020

17 Uhr: Papst spendet zwei Beatmungsgeräte an Ecuador

Papst Franziskus hat dem von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Ecuador zwei Beatmungsgeräte gespendet. Der Päpstliche Nuntius in dem südamerikanischen Land, Erzbischof Andres Carrascosa Cosa, übergab das Geschenk persönlich dem Gesundheitsministerium, wie die Ecuadorianische Bischofskonferenz auf ihrer Internetseite mitteilte (Mittwoch). Von dort aus sollen die zwei medizinischen Geräte an das Hospital "Eugenio Espejo" in der Hauptstadt Quito übergeben werden.

Die Spende sei eine Geste der Zuneigung zum ecuadorianischen Volk, erklärte Carrascosa bei der Übergabe. Papst Franziskus hatte Ecuador zuletzt vor fünf Jahren besucht.

Das Land an der Westküste Südamerikas ist laut einer Statistik der Johns-Hopkins-Universität von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Mit 25,02 Toten pro 100.000 Einwohnern liegt das Land weltweit auf Rang 14, innerhalb des Kontinents sogar auf Platz drei. (KNA)

16:35 Uhr: Evangelische Kirche im Kreis Gütersloh rät von Gottesdiensten ab

Nach dem erneuten Lockdown in den nordrhein-westfälischen Kreisen Gütersloh und Warendorf sind evangelische Kirchengemeinden in der Region aufgerufen, freiwillig auf öffentliche Gottesdienste und Feiern bis Ende des Monats zu verzichten. "Angesichts der ungewissen Gesamtsituation spreche ich schweren Herzens die Empfehlung an die Presbyterien auf dem Gebiet der Kreise Gütersloh und Warendorf aus, ihre Gottesdienste am Sonntag abzusagen", erklärte der Gütersloher Superintendent Frank Schneider am Mittwoch. Auch geplante Gottesdienste zum Ende des Kindergartenjahres und zum Schulabschluss sollten seiner Ansicht nach nicht stattfinden. Schneider rief die Gemeinden zugleich dazu auf, die Kirchen vor Ort für Besucher geöffnet zu halten. "Es sollte jemand vor Ort sein, bereit sein für Gespräch und Beistand. Ein geistliches Wort, ein Segen in ungewisser Zeit", betonte er.

Mehrere Kirchengemeinden in der Region haben laut Kirchenkreis Gütersloh bereits ihre Gottesdienste abgesagt, darunter die evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde in Rheda-Wiedenbrück. "Den Lockdown für den Kreis haben wir erwartet und doch fällt es uns diesmal schwer, den gemeinschaftlichen Gottesdienst abzusagen", sagte der Vorsitzende des Presbyteriums Martin Wachter. Die Pfarrerinnen und Pfarrer stünden auf Wunsch für das persönliche Gespräch und Gebet zur Verfügung. Im Internet seien verschiedene Online-Gottesdienste der Gemeinde und der Podcast "Glaube aufs Ohr" abrufbar. Zudem sei für ältere Mitglieder eine Telefonandacht geplant.

Um den Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück einzudämmen, ist das öffentliche Leben in den Kreisen Gütersloh und Warendorf seit Mittwoch wieder eingeschränkt. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen in der Öffentlichkeit nur zu zweit oder mit Menschen des eigenen Hausstands unterwegs sein. Sport und Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen sind ebenso untersagt wie Konzerte und Aufführungen. Restaurants und Geschäfte haben aber geöffnet. Die zuständigen katholischen Diözesen Münster und Paderborn raten nicht grundsätzlich von Gottesdiensten ab. (tmg/epd)

16:30 Uhr: Erzbischof Heße mahnt Flüchtlingsschutz gerade in Corona-Zeit an

Der deutsche Flüchtlingsbischof Stefan Heße mahnt gerade in der Pandemie ein Festhalten am Engagement für Flüchtlinge an. "Angesichts von Corona hört der Flüchtlingsstrom natürlich nicht auf, und wir als Kirche können nicht darüber hinweggehen und sagen, es gibt Wichtigeres", sagte der Hamburger Erzbischof am Mittwoch beim fünften Katholischen Flüchtlingsgipfel der Deutschen Bischofskonferenz, der Corona-bedingt erstmals als Videokonferenz stattfand. Die Situation der Flüchtlinge in den vergangenen Monaten, insbesondere in den Lagern auf den griechischen Inseln, gebe Anlass zu großer Sorge, so der Erzbischof vor rund 150 Experten und Praktikern aus der Flüchtlingshilfe. Es gebe die Befürchtung, dass der Flüchtlingsschutz in Zeiten der Pandemie faktisch eingeschränkt werde. Der Erzbischof appellierte an die Politik, sich für eine Aufnahme von Flüchtlingen aus den griechischen Camps einzusetzen. Zudem müsse gerade auch das Wohlergehen der Flüchtlingsfamilien gefördert werden.

Heße betonte die Wichtigkeit von Familienzusammenführungen: "Denn Familie ist ein wesentlicher Faktor für die Stabilität einer Person und das gesellschaftliche Miteinander." Dies unterstrich auch Thomas Faist, Professor für Transnationale Beziehungen, Entwicklungs- und Migrationssoziologie an der Universität Bielefeld: "Der Familiennachzug ist unabdingbar für die Integration." Gerade auch mit Blick auf Traumata oder deren Verarbeitung hätten Familien eine schützende Funktion. Zugleich gebe es beim Nachzug große Hürden. Zum einen könnten etwa volljährige Geschwisterkinder kaum nachgeholt werden, zum anderen ziehe sich der Nachzug oft über drei bis vier Jahre: "Das sind in der Regel verlorene Jahre für die Integration hier in Deutschland." Faist unterstrich, zur Integration von Flüchtlingen gehöre gesellschaftliche Teilhabe genauso wie soziokulturelle Anerkennung. Dazu zählten die Bereiche Bildung, Arbeit, Wohnen, Politik und Gesellschaft. "Eine erfolgreiche Teilhabe etwa in Schule und Ausbildung ermögliche überhaupt erst ein Zugehörigkeitsgefühl und Anerkennung", so Faist. "Anerkennung wiederum ist wichtig zur Vermeidung von Diskriminierung."

Heße erinnerte an die jüngsten Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, wonach 2019 rund 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht waren; 2015 waren 65 Millionen. "Wir dürfen niemals vergessen, dass hinter dieser riesigen Zahl Menschen stehen, die auf der Suche sind nach einem Leben in Sicherheit und Würde", so der Erzbischof. (KNA)

14:45 Uhr: Regierung lässt Gottesdienste in England ab 4. Juli wieder zu

Öffentliche Gottesdienste sollen in England ab dem 4. Juli wieder möglich sein. Unter Einhaltung von Abstandsregeln könnten "Gotteshäuser wieder für Gebete und Gottesdienste geöffnet werden, einschließlich Hochzeiten mit maximal 30 Personen", sagte Premierminister Boris Johnson laut Medienberichten (Mittwoch) am Dienstag im Londoner Parlament. Im Zuge der Lockerungen dürften auch Pubs, Restaurants und Hotels wieder ihren Betrieb aufnehmen.

Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Vincent Nichols, begrüßte die angekündigten Lockerungen. "Wir sind voller Erwartung, wieder gemeinsam an der Eucharistie teilnehmen zu können, die im Zentrum unseres Glaubens steht", betonte er. Dies sei für die Katholiken "von großer Bedeutung". Gleichzeitig gelte es durch die Beachtung der Schutzmaßnahmen unnötige Risiken zu vermeiden, kündigte der Erzbischof von Westminster die Veröffentlichung eigener ausführlicher kirchlicher Leitlinien für die Feier der Gottesdienste in den Pfarreien an. Die nun angekündigten Freigaben gelten den Angaben nach formal nur für England, da die Lockerungen von Corona-Mahnahmen in die Zuständigkeit der dezentralen Regierungen des Vereinigten Königreichs fallen. In Schottland dürfen Kirchen seit vergangenem Montag wieder für private Gebete und Beerdigungen offen stehen. Hochzeiten "mit minimaler Teilnehmerzahl" sollen ab dem 29. Juni im Freien erlaubt sein. Auch in walisischen Kirchen darf seit Wochenbeginn wieder gebetet werden, öffentliche Gottesdienste sind vorerst aber weiterhin untersagt.

In Nordirland will die Regionalregierung ab 29. Juni wieder Gottesdienste ermöglichen, sofern sich die aktuellen Infektionszahlen nicht erhöhen, wie es hieß. Diese Regelung entspreche der, die auch die Regierung im südlichen Teil der Insel getroffen hat. (KNA)

12:15 Uhr: Bistum Eichstätt macht 1,6 Millionen Euro Plus – Corona-Minus erwartet

Das Bistum Eichstätt hat 2019 einen Jahresüberschuss von rund 1,6 Millionen Euro erzielt. Das sind etwa 200.000 Euro weniger als 2018, wie die Diözese am Mittwoch bei der Veröffentlichung der Jahresabschlüsse und Lageberichte von neun zentralen Rechtsträgern mitteilte. Sie wurden außer für das Bistum für den Bischöflichen Stuhl, die Emeritenanstalt, das Domkapitel, das Priesterseminar und mehrere Stiftungen publiziert. Die Abschlüsse seien für große Kapitalgesellschaften "und damit nach den strengsten Standards" des Handelsgesetzbuchs (HGB) vorgelegt worden.

Für 2020 erwartet das Bistum trotzdem deutliche finanzielle Einschnitte, wie Finanzdirektor Florian Bohn ankündigte. Schon im Februar hatte die Diözese über einen im laufenden Jahr erwarteten Fehlbetrag von 4,7 Millionen Euro informiert. Es folgten ein Einstellungsstopp und die Einschränkung des Bau-Etats. Corona verschärfe die Haushaltslage massiv, sagte Bohn. Generalvikar Michael Huber ergänzte, man erarbeite derzeit ein Konzept für künftige inhaltliche Schwerpunkte.

Die Bilanzsumme des Bistums lag 2019 laut Mitteilung bei 583 Millionen Euro (2018: 575 Millionen Euro). Das Eigenkapital der Diözese betrug demnach 396,3 Millionen Euro (2018: 394,6 Millionen Euro). An Einnahmen habe es 189,2 Millionen Euro gegeben. Rund zwei Drittel davon machten Kirchensteuermittel mit 126,1 Millionen Euro aus - etwa 9,5 Millionen Euro mehr als 2018. Diese Entwicklung hänge mit dem interdiözesanen Finanzausgleich zusammen: Arbeitgeber führen die Kirchenlohnsteuer ihrer Angestellten an das Bistum ihres Sitzes ab; sie steht aber jenem zu, in dem die Kirchenmitglieder wohnen. An Aufwendungen habe die Diözese 236,3 Millionen Euro verzeichnet - rund 60,5 Millionen Euro mehr als 2018. Das Bistum habe Mehrerträge genutzt, um mit 116,1 Millionen Euro über das Doppelte als geplant an Zuschüssen zu gewähren. Die Mehrerträge resultierten im Wesentlichen aus der Neuaufstellung der Vermögensanlagen nach den 2019 überarbeiteten Anlagerichtlinien und der damit verbundenen Hebung stiller Reserven bei der Umschichtung in neue Anlageformen. Ein Großteil der Zuschüsse - rund 70 Millionen Euro - fließe in die Ruhestandsversorgung von Geistlichen. Das Bistum erhielt zudem eine weitere Rückzahlung im Zusammenhang mit seinem Finanzskandal um ungesicherte Darlehen. Zuletzt seien nach der Einigung mit einem Immobilienentwickler rund 6 Millionen US-Dollar (5,3 Millionen Euro) geflossen, hieß es. Insgesamt habe das Bistum von den ausgeliehenen 60 Millionen US-Dollar rund 18 Millionen US-Dollar zurückerhalten. (tmg/KNA)

12:10 Uhr: Besucher des Libori-Fests müssen sich für Gottesdienste anmelden

Für die Gottesdienste beim Libori-Fest in Paderborn müssen sich die Besucher vorab anmelden. Bis zum 10. Juli können sie eine E-Mail an anmeldung-libori2020@erzbistum-paderborn.de oder eine Postkarte mit dem Stichwort "Libori2020" an das Metropolitankapitel in Paderborn schicken, wie das Erzbistum am Dienstagabend erklärte. Pro Anmeldung können sich zwei Personen mit Namen, Anschrift und Telefonnummern registrieren. Zu den drei Hauptgottesdiensten am 25., 26. und 28. Juli dürfen jeweils bis zu 132 Besucher kommen. Sollten sich mehr Interessierte melden, würden die Gottesdienstteilnehmer gelost.

Wegen der Corona-Krise hatte die Stadt Paderborn das übliche Volksfest zu Libori abgesagt. Die kirchlichen Feiern finden jedoch unter Hygiene- und Abstandsregeln statt. Das Fest hat seinen Ursprung im Jahr 836. Damals wurden die Gebeine des Heiligen Liborius (um 320-397), der Bischof im französischen Le Mans war, nach Paderborn überführt. So entstand eine der ältesten Städtepartnerschaften. In den vergangenen Jahren kamen mehr als eine Millionen Besucher zu Libori nach Paderborn. (KNA)

11:35 Uhr: Paderborn: Weiterhin Gottesdienste trotz Corona-Ausbruch bei Tönnies

Trotz der Corona-Ausbrüche in dem westfälischen Schlachthof Tönnies soll es in den betroffenen Kreisen Gütersloh und Warendorf weiterhin katholische Gottesdienste geben. Das teilte neben der Diözese Münster auch das Erzbistum Paderborn mit.

Das Land Nordrhein-Westfalen erwähne in seiner regionalen Corona-Verordnung für die Kreise Gottesdienste nicht, erklärte Münsters Generalvikar Klaus Winterkamp. "Das heißt, sie können grundsätzlich weiter gefeiert werden." Die Gemeinden müssten sich jedoch "dringend" an die Hygiene- und Abstandsvorschriften halten. Sie dürften zudem für sich entscheiden, ob sie Gottesdienste doch absagen. Ähnlich äußerte sich das Erzbistum Paderborn. "Die Situationen vor Ort sind unterschiedlich, wie auch die Infektionsraten sich derzeit von Kommune zu Kommune sehr unterschiedlich darstellen", hieß es. Gremiensitzungen könnten weiter im bisherigen Umfang stattfinden. Das Erzbistum empfahl ihren Pfarreien grundsätzlich, sich bei Zweifeln mit den örtlichen Behörden abzustimmen.

Rund 1.500 Arbeiter aus dem Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Der Kreis Gütersloh schloss daraufhin Schulen und Kitas. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündete am Dienstag weitere Schritte an. Unter anderem schließen ab Donnerstag die Schulen und Kitas im Kreis Warendorf. Versammlungen müssen unterbleiben. (tmg/KNA)

11:10 Uhr: Bistum Münster: Gottesdienste nicht vom neuen Lockdown betroffen

Der regionale Lockdown in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf nach dem Corona-Ausbruch bei der Fleischverarbeitungsfirma Tönnies betrifft nicht die Gottesdienste im Bistum Münster. Der Münsteraner Generalvikar Klaus Winterkamp habe den Seelsorgerinnen und Seelsorgern in den betroffenen Dekanaten Ahlen-Beckum und Warendorf geschrieben, wie weiter zu verfahren sei, berichtet das Online-Portal kirche-und-leben.de am Dienstagabend unter Berufung auf das Bistum. Demnach könnten Gottesdienste grundsätzlich weiter gefeiert werden. Rechtlich waren Gottesdienste auch während des ersten Lockdown in Nordrhein-Westfalen nicht verboten; die Religionsgemeinschaften hatten aus eigener Verantwortung darauf verzichtet.

Seitens der Staatskanzlei NRW sei es juristisch und politisch gewollt, Gottesdienste nicht zu verbieten. Er bitte dringend, die dafür im Bistum geltenden Rahmenbedingungen zu beachten, besonders die Hygiene- und Abstandsvorschriften, so der Generalvikar. "Selbstredend akzeptiere ich die Entscheidungen der örtlichen Krisenstäbe beziehungsweise der verantwortlichen Gremien der Pfarreien", zitiert das Portal aus dem Schreiben Winterkamps. "Ich bitte allerdings, die politischen Implikationen zu beachten, wenn freiwillig auf die Feier von Gottesdiensten verzichtet würde." In diesem Zusammenhang betont er, dass auch andere Bereiche des öffentlichen Lebens von den Einschränkungen nicht betroffen seien. "Gastronomiebetriebe dürfen ebenso weiter geöffnet bleiben wie weiterhin die Einkaufsmöglichkeiten bestehen und auch vieles andere mehr."

Geschlossen bleiben hingegen ab Donnerstag die Schulen und Kitas im Kreis Warendorf. Des Weiteren müssen Versammlungen unterbleiben. Es dürften nur die notwendigen Gremiensitzungen durchgeführt werden, zum Beispiel Stiftungs- oder Kirchenvorstandssitzungen. Nicht möglich seien Konzerte und Aufführungen in geschlossenen Räumen sowie Fahrten in Reisebussen. Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche könnten nur stattfinden, wenn die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde diese ausdrücklich genehmigt habe. (KNA)

11 Uhr: Saudi-Arabien rechnet mit maximal 10.000 Pilgern zum Haddsch

Zur großen muslimischen Wallfahrt nach Mekka werden aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht mehr als 10.000 Pilger erwartet. Der saudische Gesundheitsminister Tawfik Al-Rabiah sowie Haddsch-Minister Mohammed Salih kündigten laut Bericht der ägyptischen Zeitung "Al-Ahram" am Dienstag entsprechende Einschränkungen an.

Zum Haddsch zugelassen werden demnach Personen unter 65 Jahren ohne chronische Erkrankungen. Alle Pilger sollen vor Betreten der heiligen Stätten einem Covid-19-Test unterzogen werden und im Anschluss an den Haddsch eine zweiwöchige Heimquarantäne einhalten. Auch an den heiligen Stätten beschäftigtes Sicherheits- und Gesundheitspersonal sowie Arbeiter sollen vorab auf das Virus getestet werden.

An allen Pilgerstätten wurde laut Bericht vorsorglich ein Krankenhaus eingerichtet. Pilger sollen zusätzlich durch medizinisches Personal bei den Riten begleitet werden. Bereits am Montag hatte Saudi-Arabien angekündigt, nur saudische Bürger sowie im Land lebende Ausländer zur Pilgerfahrt zuzulassen. Der Haddsch, der zu den fünf Pflichten eines Muslimen gehört, beginnt in diesem Jahr am Abend des 28. Juli und endet am 2. August nach Sonnenuntergang. (KNA)

10:50 Uhr: Ägypten beschließt Wiedereröffnung von Gotteshäusern

Kirchen, Moscheen und andere Gottesdienstorte in Ägypten sollen ab kommenden Sonntag wieder öffnen dürfen. Auch Restaurants, Cafes und Sportvereine sollen im Rahmen von Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen wieder einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen dürfen, wie der ägyptische Ministerpräsident Mustafa Madbuli laut örtlichen Medienberichten in einer Fernsehansprache von Dienstag erklärte. Das Abhalten von muslimischen Freitagsgebeten und Sonntagsmessen sowie der Betrieb von Gemeindezentren, Hochzeits- und Beerdigungshallen bleiben weiterhin verboten.

Für Gastgewerbe und Sporteinrichtungen gilt zunächst eine Beschränkung auf 25 Prozent der normalen Kapazität. Hotels dürfen mit einer Belegung bis zu 50 Prozent betrieben werden. Ferner werden die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben und die Ladenöffnungszeiten von 18 auf 21 Uhr ausgeweitet. Parks und Strände sollen demnach vorerst geschlossen bleiben. Weiterhin verboten bleibt auch das Rauchen von Wasserpfeifen, um einer Verbreitung des Virus vorzubeugen.

Die Lockerungen kämen nach Tausenden von Beschwerden gegen die seit März anhaltende Schließung, so Madbuli laut Berichten. Die Lockerungen sollen in regelmäßigen Abständen überprüft und bei Regelverstößen strenge Maßnahmen ergriffen werden. In Ägypten wurden rund 56.800 Covid-19-Infektionen bestätigt, 2.278 Menschen starben. Mit rund 50 Prozent der Infektionen und 60 Prozent der Toten ist laut Madbuli der Großraum Kairo besonders von der Pandemie betroffen. (KNA)

10:40 Uhr: Bremen lockert Corona-Auflagen für Freiluft-Gottesdienste

In der Freien Hansestadt Bremen werden die Corona-Auflagen für Open-Air-Gottesdienste weiter gelockert. Statt bisher 50 sind bei den Feiern unter freiem Himmel künftig bis zu 200 Teilnehmer erlaubt, wie die Senatskanzlei am Dienstag auf Anfrage erklärte. "Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen bin ich mir sicher, dass die Religionsgemeinschaften verantwortlich damit umgehen werden, um das Risiko einer Infektion so gering wie möglich zu halten", sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD).

Die Senatskanzlei betonte in einer Mitteilung, dass für Gottesdienste - egal ob draußen oder drinnen - weiterhin die Abstandsregeln gelten. Zudem sei für jede Feier ein Schutz- und Hygienekonzept vorzulegen. (KNA)

10:30 Uhr: Pandemie erschwert Arbeit von Ordensfrauen weltweit

Der Einsatz von Ordensfrauen gegen Menschenhandel, in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wird durch die Corona-Pandemie stark erschwert und gefährdet. Dies berichteten mehrere Teilnehmerinnen einer internationalen Videokonferenz, die von der britischen und der US-Botschaft beim Vatikan am Dienstag organisiert wurde. US-Botschafterin Callista Gingrich würdigte dabei "den bedingungslosen und oft bis zum Äußersten gehenden Einsatz" vieler Ordensfrauen in der Covid-19-Pandemie.

Die britische Ordensfrau Imelda Poole, die in Albanien tätig ist, warnte Regierungen davor, im Kampf gegen den Menschenhandel nachzulassen. Dies gelte besonders für den dazu gehörenden Geldtransfer, der vielfach versteckt im Darknet ablaufe. Inzwischen sei Menschenhandel ein Geschäft mit rund 44 Milliarden Euro Umsatz. Dazu gelte es vor allem, "illegale Lieferketten zu durchbrechen". Ihre europaweit tätige Organisation habe durch die Pandemie einen Großteil der für Opfer so wichtigen Beratung ins Internet verlagern müssen. Dadurch, dass Kinder während der Pandemie mehr Zeit im Internet verbrächten, sei es zudem zu einem Anstieg von sexueller Ausbeutung und Missbrauch gekommen. Gestiegen sei darüber hinaus auch die Zahl derer, die Hunger litten. Über den Mangel an medizinischen Schutzvorrichtungen für viele Ordensfrauen berichtete Alicia Vacas, Provinzoberin der Comboni-Schwestern in Jerusalem. Im Detail erzählte sie von Erfahrungen ihrer Gemeinschaft in Bergamo, wo 45 von knapp 60 Schwestern an Covid-19 erkrankt seien.

Einen fast völligen Zusammenbruch seiner Arbeit erlebte ein Kinderheim in Ghana. Von einem Tag auf den anderen hätten sie die meist körperlich behinderten Kinder aus den Schulen holen und im Heim unterrichten müssen, berichtete die Leiterin, Schwester Stan Therese Mario Mumuni. Hilfen und Unterstützung seien weggebrochen. Zusätzlich habe es Hilferufe aus Dörfern gegeben, wo Kinder, die mit einer Behinderung geboren wurden, mitunter umgebracht würden. Großbritanniens Vatikanbotschafterin Sally Axworthy lobte den Einsatz von 650.000 Ordensfrauen weltweit, die "ohne Aufheben um sich selbst" größte Risiken für das eigene Leben eingingen. Axworthy und Gingrich hatten in Zusammenarbeit mit der Internationalen Vereinigung der Ordensoberinnen zum dritten Mal ein Symposium unter dem Titel "Ordensfrauen an der Front" organisiert. (KNA)

10:20 Uhr: Schwedische Kirche in Sorge wegen steigender Corona-Fallzahlen

Die zunehmende Zahl der Covid-19-Infektionen in Schweden beunruhigt auch die katholische Kirche. Der Stockholmer Kardinal Anders Arborelius sorge sich insbesondere vor Corona-Ausbrüchen in Altenheimen, sagte die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz, Anna Mirijam Kaschner, in der Podcast-Reihe "Himmelklar - Fürchtet euch nicht!". Sie selbst verwies auf die Flüchtlingszentren, die die Kirche betreibt. "Wenn da das Virus ausbricht, dann wird es sehr sehr schwer", so die aus Deutschland stammende Ordensfrau.

Kaschner zeigte sich zugleich erleichtert über die zunehmenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen in den übrigen nordischen Ländern. "Unsere Leute haben jetzt vier Wochen lang keine Messe besuchen können, die Kommunion nicht empfangen können." Ostern habe ähnlich wie in Deutschland nicht gefeiert werden können. "Das war für viele unserer Katholiken ein großer Schmerz." Eine große Herausforderung sei, dass insbesondere in den ländlichen Regionen Norwegens oder Finnlands einzelne Kirchen ein sehr großes Einzugsgebiet hätten und Gottesdienst-Besucher aus teilweise weit entfernten Regionen aufeinanderträfen. Ihre international tätige Gemeinschaft der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut ist nach Worten der Ordensfrau sehr stark von Corona-Ausbrüchen betroffen. Im holländischen Mutterhaus seien fünf Schwestern an Covid-19 gestorben, weitere seien infiziert. In einer Niederlassung in Südafrika seien fünf Schwestern innerhalb von einer Woche gestorben und 21 erkrankt. "Wir rechnen damit, dass da wahrscheinlich noch einige Todesfälle kommen werden."

Hoffnung mache ihr, dass die Menschen in den nordischen Ländern trotz der Öffnungen sehr vorsichtig seien und sich an die Regeln hielten, sagte Kaschner. Sie sei davon überzeugt, dass die Menschen im Umgang miteinander nach Abschluss der Pandemie eine ganze Menge gelernt haben würden. Anna Mirijam Kaschner ist seit 2009 Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz. Zu dem Gremium gehören die katholischen Bischöfe von Oslo, Trondheim, Tromsö, Kopenhagen, Helsinki, Stockholm und Reykjavik sowie mehrere emeritierte Bischöfe. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, die kirchliche Arbeit in den nordischen Bistümern mit insgesamt rund 340.000 Katholiken zu fördern und den Kontakt zur katholischen Kirche in Europa und der Welt zu erleichtern. (KNA)

10:10 Uhr: Augsburg besitzt rare Zeichnung der Hinrichtung von Corona

In Augsburg gibt es eine seltene Darstellung der Hinrichtung der heiligen Corona. Das haben die Kunstsammlungen und Museen der Stadt am Dienstag mitgeteilt. Die Zeichnung befindet sich demnach in der Augsburger Grafischen Sammlung und zeigt, wie die frühchristliche Märtyrerin an ihren Armen an die Spitzen zweier zur Erde gebogener Palmen festgebunden wird. Die Palmen ließ man dann der Legende zufolge emporschnellen, um Corona zu zerreißen. Das Bild wurde laut Mitteilung von Johann Adam Stockmann (etwa 1700-1783) mit Feder in schwarz gezeichnet und grau laviert, es stammt also aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt hat die Zeichnung auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Das Original befinde sich im Depot, hieß es auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Dass es das Bild gebe, sei schon lange bekannt. Eine Ausstellung sei nicht geplant. Angaben zum Wert könne man nicht machen.

Corona hat der Überlieferung zufolge als 16-Jährige dabei zusehen müssen, wie ihr Mann Victor seines christlichen Glaubens wegen umgebracht wurde. Sie selbst wurde gleichfalls zum Tode verurteilt. Um 175 nach Christus soll das gewesen sein, in Syrien oder in Ägypten. Historisch sind diese Daten zweifelhaft. Deshalb wurde Corona vor 50 Jahren aus dem offiziellen Heiligenkalender der katholischen Kirche gestrichen. Von ihrer Verehrung sind in Deutschland nur noch Restbestände übrig: Es gibt einen Reliquienschrein in der Aachener Domschatzkammer. Im Dom zu Münster steht eine Corona-Statue. In Südostbayern finden sich vier ehemalige Wallfahrtskirchen, die ihr geweiht sind.

Dargestellt wird Corona mit Krone, was ihr lateinischer Name auch übersetzt bedeutet, oder wegen ihrer Hinrichtung mit Palmen. Angerufen wird sie, wenn es ums Geld geht: von Anlegern, Glücksspielern und Schatzgräbern. Dem Fleischerhandwerk dient sie als Patronin. Bei Zahnschmerzen soll ihre Fürsprache ebenfalls helfen. Das Feld der Seuchen und Viren war bisher nicht unbedingt ihres. Angesichts der aktuellen Pandemie könnte sich dies nun ändern. Für den Heiligenhimmel wäre eine solche Portfolio-Erweiterung nichts Ungewöhnliches. Auf dieselbe Weise kam Sankt Valentin, der seine Hand über die Liebenden hält, zu einer weiteren Mission zugunsten der Epileptiker, der "Fallsüchtigen". Valentin klingt schließlich wie "Fall net hin". (KNA)

10 Uhr: Statt "Großer Prozession" in Münster nur Freiluft-Gottesdienst

Wegen der Corona-Pandemie findet statt der traditionellen "Großen Prozession" in Münster nur ein Freiluft-Gottesdienst vor dem Dom statt. Die Feier am 5. Juli auf dem Domplatz steht unter dem diesjährigen Wallfahrtsmotto "Ich bin da, wo du bist!", wie die Diözese mitteilte. Bischof Felix Genn und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) würden dazu von der Lamberti-Kirche aus mit dem historischen Pestkreuz auf den Domplatz ziehen, wo rund 400 Besucher Platz hätten.

Die 1383 begründete "Große Prozession" geht auf ein Gelübde von Kirche und Bürgerschaft zurück. Damals gab es in Münster eine Pestkatastrophe mit rund 8.000 Toten und einem Großbrand, der große Teile der Stadt verwüstete. Bedeutenden Zulauf hatte die Prozession in der NS-Zeit, als sie zur Demonstration für den Glauben wurde. Damals nahmen regelmäßig fast 20.000 Menschen teil. Der Prozession vorausgetragen wird eine Nachbildung des historischen Pestkreuzes, dessen Original im Stephanschor des Doms hängt. (KNA)

9:40 Uhr: Drei neue digitale Seelsorge-Formate im Erzbistum Paderborn

Das Erzbistum Paderborn hat in der Corona-Krise drei digitale Seelsorge-Formate entwickelt. Erzbischof Hans-Josef Becker werde am 10. Juli in der 100. Folge der Online-Challenge "kurz angedacht" einen 90-sekündigen Impuls geben, teilte die Erzdiözese mit. Das Streaming-Angebot von Gottesdiensten und Impulsen aus der Dom-Krypta werde mit dem neuen Format "Seelenstärker" weiterentwickelt. Jeden Tag werde ein kurzer Clip auf dem YouTube-Kanal online gestellt, der Impulse zu großen Fragen und Gedanken zum Innehalten biete.

Überdies gibt es jeden Freitag den Angaben zufolge eine weitere Folge des neuen Podcasts "paxcast". Dabei reden Redakteur Tobias Schulte vom Glaubensportals youpax und der Social Media Manager im Erzbistum Paderborn, Thomas Kuhr, über Gott und die Welt. (KNA)

9:20 Uhr: Adveniat: Corona trifft mit Wucht die Landbevölkerung in Lateinamerika

Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und das Missionsärztliche Institut in Würzburg beklagen katastrophale Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Landbevölkerung in Südamerika. "Das Coronavirus trifft mit todbringender Wucht die schutzlose Landbevölkerung in Lateinamerika", betonte Adveniat-Hauptgeschäftsführer Michael Heinz am Montag in Essen. Das Virus sei längst von den Armenvierteln der Großstädte bis in die entlegenen ländlichen Regionen gelangt.

Mit mehr als zwei Millionen Infizierten ist der Subkontinent das Epizentrum der Corona-Pandemie. Allein Brasilien zählt über eine Million Infizierte und mehr als 50.000 Tote. Der Adveniat-Chef kritisierte, dass die Landbevölkerung, unter ihnen vor allem die Indigenen, Afroamerikaner und Migranten, von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen und der sich abzeichnenden Versorgungskrise ausgeliefert seien: "Der Corona-Hunger steigt, weil es Engpässe bei der Nahrungsmittelversorgung gibt. Lebensmittel werden teurer und die Armen können wegen der Lockdowns und der Quarantänemaßnahmen nicht für ihr Auskommen sorgen."

Auch der Geschäftsführer des Missionsärztlichen Instituts in Würzburg, Michael Kuhnert, warnte, das Virus treffe auf dem Land Menschen, deren Immunabwehr aufgrund ihrer Armut, dem fast chronischen Leiden an Infektionskrankheiten sowie ihrer schlechten Ernährungssituation bei einer Infektion mit dem Corona-Virus schnell überfordert sein könnte. Die Gesundheitsversorgung auf dem Land sei schon zu normalen Zeiten unzureichend. Deshalb befürchtet Kuhnert, dass in Corona-Zeiten die Gesundheitssysteme zusammenbrechen. "Gerade die Gesundheitsposten und Krankenhäuser auf dem Land sind mit nicht ausreichend geschultem Personal ausgestattet, es fehlt an Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Oft hat die Landbevölkerung zudem keine ausreichende Strom- und Trinkwasserversorgung." (KNA)

9 Uhr: Bistum Münster rechnet mit Defizit von bis zu 45 Millionen Euro

Das Bistum Münster erwartet für dieses Jahr ein Corona-bedingtes Haushaltsdefizit. Gegenüber dem ursprünglichen Ansatz von 687,5 Millionen Euro für den nordrhein-westfälischen Teil der Diözese zeichnet sich ein Minus zwischen 21 und 45 Millionen Euro ab, wie der Leiter der Hauptabteilung Verwaltung, Ulrich Hörsting, laut dem Online-Portal kirche-und-leben.de vor dem Diözesanrat erläuterte. Der Haushalt 2020 solle aber wie geplant durchgeführt und durch Rücklagen ausgeglichen werden.

Auch ohne die Auswirkungen der Corona-Pandemie rechnet das Bistum mit einem Haushalts-Defizit in seinem NRW-Teil von 32,7 Millionen Euro im Jahr 2025. Eine Arbeitsgruppe sucht Einsparmöglichkeiten. Für das Generalvikariat gilt eine Wiederbesetzungssperre.

Das Erzbistum Köln geht wegen der Corona-Krise in diesem Jahr von einem Rückgang des Kirchensteueraufkommens von bis zu 10 Prozent aus. Dies führe im laufenden Wirtschaftsjahr zu einem Jahresfehlbetrag von bis zu 50 Millionen Euro, teilte die Erzdiözese nach der Sitzung des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat am Wochenende mit. (KNA)

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Themenseite: Die Kirche während der Corona-Krise

Gottesdienste werden abgesagt, Gotteshäuser geschlossen: Das Coronavirus hat auch die katholische Kirche in Deutschland und Europa erreicht. Wie geht es nun in den Bistümern weiter? Und was können die Gläubigen tun? Auf unserer Themenseite sammeln wir unsere Berichterstattung zur Pandemie.