Bischof Gerber lobt Religionsunterricht als Hilfe in Corona-Krise
Glaube sei wichtiger Beitrag für Zusammenhalt der Gesellschaft

Bischof Gerber lobt Religionsunterricht als Hilfe in Corona-Krise

In vielen Bundesländern hat das Schuljahr schon begonnen, in anderen stehen die Schulen kurz davor, wieder zu öffnen. Der Fuldaer Bischof Michael Gerber hat sich daher zu Wort gemeldet und die Bedeutung des Religionsunterrichts betont.

Fulda - 18.08.2020

Religionsunterricht kann nach Einschätzung des Fuldaer Bischofs Michael Gerber Schülern dabei helfen, mit der Corona-Krise besser umzugehen. Für den Zusammenhalt der Gesellschaft sei es entscheidend, "mit welcher inneren Haltung Menschen sich einer solchen Krise stellen", schreibt Gerber zum Schulstart in einem am Montag verbreiteten Brief an die Religionslehrer im Bistum Fulda.

Der christliche Glaube biete "eine entscheidende Quelle, um zu einer Persönlichkeit zu reifen, die wachsam, ernsthaft und zugleich zuversichtlich, zukunftsgerichtet und achtsam für Andere sich einer solchen Krise stellt". Religionsunterricht könne "Ressourcen erschließen", um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen. In dem Brief an die Lehrer heißt es: "Gerade unter den derzeitigen Bedingungen will unser Glaube Kraft und Hoffnung geben - Ihnen und den Ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schülern." (rom/KNA)