Erzbischof Ludwig Schick bei der morgendlichen Joggingrunde.
"Große Anerkennung" und zusätzliche Auszeichnung

Olympia-Präsident gratuliert: 25. Sportabzeichen für Erzbischof Schick

Fit, fitter, Ludwig Schick: Bereits zum 25. Mal erhielt der Bamberger Erzbischof das Goldene Sportabzeichen des Olympischen Sportbunds. Zur "Silberhochzeit" gab es nicht nur Lob vom IOC-Präsidenten, sondern noch eine zusätzliche Auszeichnung.

Bamberg - 10.09.2020

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, hat dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick "große Anerkennung" zum 25. Goldenen Sportabzeichen gezollt. Zudem erhielt Schick vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für seine Leistung die Ehrengabe in Form eines vergoldeten Eichenblattes, wie die Erzbischöfliche Pressestelle am Donnerstag mitteilte.

Der bald 71 Jahre alte Oberhirte, der jeden Morgen etwa fünf Kilometer joggt, legte sein erstes Sportabzeichen 1996 noch als Generalvikar von Fulda ab. Dieses Jahr konnte er laut Mitteilung seine Leistung in einer der vier Disziplinen sogar mehr als verdoppeln: Beim Seilspringen schaffte er nach 60 Sprüngen im Jahr 2019 nun 121. In den anderen drei Disziplinen erreichte Schick laut Erzbistum fast die Vorjahreswerte: Die 3.000 Meter bewältigte er demnach in 18 Minuten und 25 Sekunden, die 50 Meter sprintete er in 9,54 Sekunden, aus dem Stand sprang er 1,71 Meter weit.

Ludwig Schick ist seit 2002 Erzbischof von Bamberg und Metropolit der Bamberger Kirchenprovinz. In der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ist er seit 2006 Vorsitzender der Kommission Weltkirche sowie stellvertretender Vorsitzender der Pastoralkommission. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz. (tmg/KNA)