Dreikönigssingen mit Keschern und Fahrrad-Korsos

Sternsinger: "Nichts machen ist keine Alternative"

Aktualisiert am 06.12.2020  –  Lesedauer: 

Köln ‐ Für das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" steht fest: Das Dreikönigssingen soll trotz Corona-Pandemie nicht ausfallen. Deshalb feile man bereits an kreativen Ideen. Bei einer Altersgruppe möchten die Sternsinger besonders vorsichtig sein.

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In Pandemie-Zeiten ist die Aktion Dreikönigssingen besonders wichtig: Das betont der Präsident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger", Dirk Bingener. Es gebe viele kreative Ideen, wie die Aktion konkret umgesetzt werden könne, sagte er am Samstag im Interview des kirchlichen Kölner Internetportals domradio.de. Kinder bastelten momentan beispielsweise Kescher, damit Geld und Süßigkeiten kontaktlos übergeben werden könnten. Auch Fahrrad-Korsos oder Singen via Video-Chat sei mancherorts geplant.

Im Frühjahr habe sich gezeigt, "dass man die Dinge nicht einfach ausfallen lassen kann, sondern dass man sich Gedanken macht", betonte Bingener. "Nichts machen ist keine Alternative." Bei Krankenhäusern und Pflegeheimen gelte es, besonders vorsichtig zu sein: Die Sternsinger würden dort nicht hineingehen, aber etwa vor den Einrichtungen oder im Innenhof singen. "Es wäre ja fatal, wenn oftmals die Menschen, die die Botschaft und die Sternsinger am ehesten ersehnen, diesmal leer ausgehen würden."

Bereits im September hatte das Missionswerk erklärt, es wolle das Dreikönigssingen nicht ausfallen lassen. "Der Segen der Sternsinger ist ein wichtiges Zeichen für Hoffnung, Zuversicht und Zusammenhalt. Und danach sehnen sich viele Menschen in unsicheren Zeiten besonders", erklärte Bingener. (mpl/KNA)