Sieben Tipps für mehr Selbstachtung in der Corona-Pandemie
Zur inneren Mitte finden

Sieben Tipps für mehr Selbstachtung in der Corona-Pandemie

Spiritea - Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Welt verändert, sondern auch in unseren Gefühlen zum Teil ein großes Chaos angerichtet. Doch angesichts der zahlreichen Herausforderungen ist es wichtig, das innere Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Von Meike Kohlhoff |  Bonn - 04.02.2021

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Trauer, Erleichterung, Aussichtslosigkeit, Melancholie: Die Corona-Pandemie bringt für viele Menschen ein Gefühlschaos mit sich. Medizinisches Personal arbeitet bis zur Erschöpfung, viele Menschen sind in Kurzarbeit oder verlieren gar ihre Arbeitsstelle. Paare trennen sich auf Grund der neuen Herausforderungen, Homeoffice und Kinderbetreuung werden zum Drahtseilakt. Bei all diesen Sorgen darf man sich aber nicht selbst verlieren! Wir haben Tipps, wie du zurück zur inneren Mitte findest.

Tipp 1

Egal, ob du in dieser Zeit mehr oder weniger arbeitest als sonst - schaff dir ganz bewusst einen Zeitraum, der nur für dich selbst bestimmt ist. Du solltest in dieser Zeit ganz allein sein und bewusst in dich hineinspüren. Wie geht es dir gerade? War es ein guter oder ein schlechter Tag? Gibt es etwas, das deine Stimmungslage aufhellen könnte? Schaue genau auf den Punkt, an dem du im Leben stehst. Bist du zufrieden? Wenn nicht: Gibt es etwas, das du selbst tun kannst, um glücklicher zu sein? 

Tipp 2

Such dir eine regelmäßige Aktivität, die dir Halt gibt. Egal, was die Woche bringt, du kannst dich darauf verlassen, an diesem Tag zu dieser bestimmten Uhrzeit etwas Bestimmtes zu tun. Das kann ein Telefonat mit einer guten Freundin sein, ein Sportkurs im Livestream oder das Lesen in der Bibel. Rituale geben Menschen Kraft und Sicherheit. Das kann auch die Lektüre der Tageslosung oder ein Gebet sein.

Tipp 3

Entdecke dein altes Ich wieder. Welchem Hobby bist du in deiner Jugend nachgegangen? Hast du viel gelesen oder gemalt? Warst du in der Gemeinde aktiv? Im Alltagsstress geraten solche Dinge, die einem eigentlich sehr wichtig waren, oft aus den Augen. Dabei haben sie eine lange Zeit einen wichtigen Teil des eigenen Selbst ausgemacht. Wenn wir sie wieder aufnehmen, spüren wir nicht selten, wer wir wirklich sind und sein wollen.

Malen als Hobby.

Tipp 4

Schaff dir feste "Erledigungszeiten". Arbeit, Papierkram, Verabredungen per Videotelefonie: Dadurch, dass vieles davon nun zu Hause stattfindet, verschwimmen die Grenzen zwischen Freizeit und "Doch-noch-mal-schnell-ein-paar-Mails-checken". Setz dir feste Zeiten sowohl für die Arbeit als auch für private Erledigungen und Freizeit. Das gibt Struktur und sorgt dafür, dass du die freie Zeit auch wirklich genießen kannst.

Tipp 5

Versuch dich doch mal an einer Meditation. Zum Einstieg gibt es verschiedene Apps oder Onlinevideos. Das kann helfen, einmal wirklich zur Ruhe zu kommen. Und wenn Mediation im klassischen Sinne nichts für dich ist: Zünde eine Kerze an und beobachte die Flamme, mach dir Musik an oder versprühe deinen Lieblingsduft. Versuche, an nichts andres zu denken. Du kannst dir deine eigene kleine Welt für ein paar Momente selbst erschaffen.

Tipp 6

Stoppe das Gedankenkarussel. Denkst du unaufhörlich darüber nach, wie die Wirtschaft Corona meistern wird? Grübelst du, ob deine Angehörigen die Corona-Pandemie gut überstehen werden? Sorgst du dich um die Zukunft deiner Kinder? Mach dir klar, dass du durch dein Grübeln nichts an der Situation ändern kannst. Schreibe deine Gedanken auf und lege sie wortwörtlich bei Seite. Oder stelle dir eine Ampel vor, die zunächst auf Gelb und dann auf Rot schaltet und keine negativen Gedanken mehr durchlässt.

Eine Frau träumt mit geschlossenen Augen.

Eine Frau denkt nach.

Tipp 7

Du hast abends nun mehr Zeit, weil du dich nicht mit Freunden treffen kannst? Fülle diese Zeit einmal nicht sinnstiftend. Das klingt zunächst nach einem Widerspruch zu den anderen Punkten. Aber ab und an einfach "rumzuhängen", an die Decke zu starren, sich treiben zu lassen und ja, Zeit im Internet oder vor dem Fernseher zu vertrödeln: Das stärkt uns und schenkt uns ein Gefühl der Freiheit. Dieses können wir mit in den nächsten Tag nehmen und so den Einschränkungen durch Corona besser trotzen.

Von Meike Kohlhoff

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