Ein überfüllter Kollektenkorb
Deutsche Bischöfe hatten Aktionstag ausgerufen

Corona-Kollekte: 2,4 Millionen Euro für Leidtragende der Pandemie

Die Corona-Pandemie betrifft Menschen in aller Welt, doch vor allem in ärmeren Ländern sind die Folgen zum Teil existenzbedrohend. Die deutschen Bischöfe hatten deshalb zu Spenden aufgerufen – und es kam reichlich Geld zusammen.

Bonn - 18.02.2021

Ein Spendenaufruf der deutschen Bischöfe für die Leidtragenden der Corona-Pandemie hat mehr als 2,4 Millionen Euro erbracht. Die Bischofskonferenz hatte den 6. September 2020 als "Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie" ausgerufen, zu dem das Geld durch Spenden und Kollekten zusammenkam, teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Donnerstag mit. Mit dem Geld soll international geholfen werden.

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Bambergs Erzbischof Ludwig Schick, dankte für die Solidarität: "Viele Gemeinden haben diesen Tag als Ausdruck geistlicher Verbundenheit in der Weltkirche und der Zuwendung zu den weltweit Leidenden begangen." Das "großartige und großherzige Ergebnis der Kollekte" sei bereits weitergeleitet worden und fließe weltweit in Projekte von Orden und Hilfswerken. Zum 6. September hatte die DBK neben dem Aufruf zur Kollekte auch Gebete sowie Informationsmaterialien zu den globalen Folgen der Corona-Pandemie sowie Projekten der Hilfswerke veröffentlicht. Dazu arbeitete sie mit Hilfswerken, Missionsorden und Diözesanverantwortlichen für die weltkirchliche Arbeit zusammen. (cph)