Benediktiner in Maria Laach retten Uhu-Junges
Tier soll einem Falkner übergeben und aufgepäppelt werden

Benediktiner in Maria Laach retten Uhu-Junges

Mönche als Tierretter: Auf dem Gelände der Benediktinerabtei Maria Laach wurde am Montag ein Uhu-Junges gefunden. Zwei Ordensmänner der Abtei sammelten das Tier ein, das bei guter Gesundheit sein und bald ausgewildert werden soll.

Maria Laach - 18.05.2021

Flauschiger Fund auf dem Gelände der Benediktinerabtei Maria Laach: Am Montag wurde bei der Gärtnerei des Klosters ein Uhu-Junges gefunden, wie die Mönche auf ihrer Facebook-Seite mitteilten. Das Tier mit dem Namen Hugo sei von den Brüdern Jonas und Philipp eingesammelt worden. "Er ist bei guter Gesundheit, hat direkt zwei Mäuse verspeist und wird morgen zu einem Falkner gebracht, der ihn aufpäppeln und dann, in ein paar Wochen, in Maria Laach auswildern wird", hieß es in dem Posting weiter.

Auf Nachfrage von katholisch.de erklärte Pater Philipp, der Uhu sei vom Alter her im Stadium eines Ästlings. So werden noch nicht flügge gewordene Jungvögel genannt, die ihr Nest oder ihre Bruthöhle zwar verlassen haben, aber auf Ästen sitzend von den Altvögeln weiterversorgt werden. Diese Phase sei "eine sehr gefährliche Zeit – besonders, wenn es Ratten oder Mader gibt", so der Ordensmann. Daher sei es das kleinere Übel gewesen, das Jungtier einzusammeln und einem Falkner zu übergeben, der wisse, was zu tun sei. (stz)

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