So wird der Herbst zu deiner liebsten Jahreszeit
Tipps gegen den Schlecht-Wetter-Blues

So wird der Herbst zu deiner liebsten Jahreszeit

Spiritea - Es wird kälter, dunkler – und irgendwie grauer. Da verfallen nicht wenig Menschen in eine Art Herbstdepression. Doch lernt man, den Herbst zu akzeptieren und die positiven Seiten zu sehen, kommt die eigene Seele sicher besser durch die Jahreszeit.

Von Melanie Ploch und Meike Kohlhoff |  Bonn - 11.10.2021

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Draußen ist es nass, kalt und ungemütlich. Auf der Arbeit ist viel zu tun und der Haushalt sowie die Kinderbetreuung machen sich auch nicht von selbst. Da kann man schon mal in eine leichte Herbstdepression verfallen. Aber: Gegen diese miese Stimmung gibt es etwas. Denn der Herbst hat viele großartige Seiten: bunte Blätter, gemütliche Filmabende und Zeit für Spiritualität. Mit unseren Tipps kann man den Herbst nur lieben.

Bibelverse auf Steine schreiben

Zieh dich warm an und geh hinaus in die herbstliche Natur! Suche dir schöne, große Steine, die deinen Händen schmeicheln. Zu Hause kannst du diese reinigen und anmalen. Schon das Erstellen der hübschen Hingucker kann eine meditative Wirkung haben. Noch bedeutsamer werden sie aber, wenn du die Steine mit Sprüchen versiehst. Vielleicht gibt es einen Bibelvers, der dir besonders viel Mut macht? Oder einen Spruch, der Halt gibt? Wenn du die Handschmeichler etwa auf deinen Nachttisch legst, wirst du täglich an diese Sätze erinnert. Passende Stellen findest du hier.

Wie wäre es mit einer Herbstparty?

Fokussiere dich bewusst auf die schönen Seiten des Herbstes! Organisiere eine kleine Herbstparty gegen den Schlecht-Wetter-Blues – gerne auch nur für dich allein. Dekoriere deine Wohnung, koche dir herbstliches Essen wie Zwiebelkuchen oder Kürbissuppe und ziehe dir kuschelige Kleidung an. Nimm vielleicht ein heißes Bad und schaue einen herbstlichen Film ganz gemütlich auf der Couch. Lausche dem Regen, der draußen vom Himmel fällt, während du sicher im Warmen sitzt.

Die Flamme einer Kerze beobachten

Zünde eine Kerze in einem dunklen Raum an und beobachte die Flamme. Versuche, an nichts anderes zu denken. Welche Formen erkennst du? Ist die Flamme hoch oder eher klein? Wie spielen die Farben ineinander? Spürst du die Wärme auf deiner Haut? Was nimmt dein Geruchssinn wahr? Vielleicht merkst du, wie deine Gedanken zur Ruhe kommen und sich dein Atem verlangsamt. Wenn du magst, kannst du zum Abschluss noch ein kleines Gebet sprechen.

Auch die Natur birgt im Herbst so einiges Schönes in sich.

Suche Friedensräume

Ob in der Natur, bei dir zu Hause oder in Kirchen sowie Kapellen. Suche Orte auf, an denen du deine Gedanken kreisen lassen und den Tag Revue passieren lassen kannst. Genieße die Stille und höre in dich hinein: Was beschäftigt dich, was steht in nächster Zeit an? Findest du keine Lösung, lass die Gedanken vorbeiziehen und vertraue darauf, dass sich alles fügt. Vielleicht fallen dir auch Dinge ein, für die du Gott danken möchtest.

Bring Farbe ins Spiel

Gerade, wenn draußen alles wieder grauer, dunkler und damit trostloser wird, gilt es, dem etwas entgegenzusetzen: mit Farben – passend zum Laub der Bäume. Durchsuche deinen Kleiderschrank und leg triste Kleidung zur Seite. Mit einer Jacke in einem knalligen Gelb hellst du sicher nicht nur deine Stimmung auf und setzt einen Kontrast. Gleiches gilt für dein Zuhause: Herbstliche Farben für Dekoration, Kissen oder auch Lichterketten werten Räume auf – und bringen dich in die richtige Stimmung.

Ein Maß aus Geselligkeit und Allein-Sein

Wird es kälter, geht man weniger aus und trifft automatisch weniger Leute. Nimm dir deshalb regelmäßig vor, mit Menschen in Kontakt zu treten: Hast du mal keine Zeit, dich auf einen Kaffee oder abends in einem Restaurant zu treffen, rufe doch einmal jemanden an, mit dem du schon seit Längerem wieder sprechen wolltest. Ein kurzes Telefonat passt sicher in jeden Terminkalender. Doch akzeptiere auch, dass es in Ordnung ist, allein zu sein. Denn Alleinsein ist etwas völlig Anderes als Einsamkeit. Stattdessen kannst du das Allein-Sein nutzen, um mal einen Abend mit allem, was du magst, nur mit dir selbst zu verbringen und in dich hineinzuhören, was du mal wieder brauchst: ein gutes Buch, einen Film oder Musik zum Beispiel.

It's Teatime

Sobald es kälter wird, beginnt die Tee-Zeit. Vielleicht kannst du eigene Rituale schaffen oder sogar eine kleine Teezeremonie starten. Doch auch eine "ganz normale" Tasse tut es. Wenn du Zeit hast, kannst du dich über die Wirkung verschiedener Teesorten und -kräuter informieren, denn auch hierbei gibt es stimmungsaufhellende Wirkungen. Und dann: Lass sich von deinem Lieblingstee innerlich und seelisch aufwärmen.

Von Melanie Ploch und Meike Kohlhoff

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