DBK-Vorsitzender schreibt Franziskus zum 85. Geburtstag

Bätzing an Papst: Brief zum Synodalen Weg ist Ermutigung und Wegweiser

Aktualisiert am 17.12.2021  –  Lesedauer: 

Bonn ‐ Persönlich fühle er sich vom Papst gestärkt und ermutigt, betont Bischof Georg Bätzing in einem Schreiben an den Pontifex zu dessen 85. Geburtstag. Dabei bringt er auch Franziskus' Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland ins Spiel.

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Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing, hat Papst Franziskus zu dessen 85. Geburtstag gratuliert. In einem Brief wünscht Bätzing dem Papst "noch viele segensreiche Jahre in Ihrem verantwortungsvollen Dienst als Papst der Weltkirche und Bischof von Rom", wie die Bischofskonferenz am Freitag in Bonn mitteilte.

Persönlich fühle er sich von Franziskus gestärkt und ermutigt, betont Bätzing. "Es ist eine wahre Freude zu spüren, wie sehr Sie den Gedanken der Synodalität in der Kirche umsetzen", heißt es in dem Schreiben. "Dank Ihres beherzten Einsatzes erleben wir eine starke und richtungsweisende theologische Debatte um den Begriff Synodalität und gleichzeitig die praktische Verwirklichung im mehrjährigen Prozess des von Ihnen angestoßenen weltweiten synodalen Weges." Der Papst dürfe "sicher sein, dass wir unseren Beitrag auf diesem Weg leisten werden, auch mit unserem Synodalen Weg".

Gleichzeitig versichert der DBK-Vorsitzende Franziskus, dass dessen Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland vom Juni 2019 auch weiterhin auf fruchtbaren Boden falle. "Er ist uns Ermutigung und Wegweiser zugleich, gerade auf den Etappen des Synodalen Weges, auf denen wir uns derzeit befinden."

"Sie sind ein starkes Hoffnungszeichen für die Welt"

In der Adventszeit schauten die Menschen auf das, "was Hoffnung macht in einer Welt, die oft zerrissen scheint", schreibt der Limburger Bischof weiter. "Sie sind ein starkes Hoffnungszeichen für die Welt, wenn ich an Ihren jüngsten Besuch auf Zypern, in Athen und auf Lesbos zurückdenke. Die mahnenden Worte in der weiterhin schwelenden Flüchtlingskrise, Ihre Ermutigung zum ökumenischen Dialog und die politischen Appelle für den Frieden in der Welt sind dabei nur einige Beispiele, die ich nenne."

Ausdrücklich dankt Bätzing dem Papst für seine vielfachen Worte, den Menschen nicht aus dem Auge zu verlieren: "Daher ist es gut, wenn Sie uns mit Ihren Reisen und Worten immer wieder zeigen, wie wichtig es ist, an die Ränder der Gesellschaft zu gehen, Barmherzigkeit zu üben und Fragen der Menschenrechte und des Lebensschutzes in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken." (tmg/KNA)