Anregungen für Erinnerungen an 2021

Alternative Jahresrückblicke: Das Jahr persönlich Revue passieren lassen

Aktualisiert am 20.12.2021  –  Lesedauer: 
Spiritea

Bonn ‐ Nicht nur die Medien lassen Ende Dezember das Jahr noch einmal Revue passieren. Für viele gehört ein privater Rückblick auf die vergangenen 365 Tage Ende Dezember einfach dazu. Eine Auswahl an Anregungen, wie das persönlich vollzogen werden kann.

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Alle Jahre wieder blicken Günther Jauch und Markus Lanz zur Primetime im Fernsehen auf das vergangene Jahr zurück. Auch Zeitungen und Radios fügen sich in den Rückschau-Reigen ein. Der Jahreswechsel wird als Zeit des Reflektierens gesehen. Wie kann man auch persönlich Innehalten und Rückschau halten, wie das letzte Jahr war beziehungsweise den Blick werfen auf das, was kommt? Einige Anregungen:

Alle Ideen sind als Einladungen zu verstehen, sich selbst bewusst einen Moment zu nehmen, das alte Jahr hinter sich zu lassen und positiv ins neue Jahr zu starten. Am besten gelingt das an einem Ort, an dem man sich wohl fühlt und vielleicht auch mit einer Tasse Tee oder einem Glas Wein in der Hand.

Marmeladenglasmomente: Auf kleinen Zetteln schreibt man Stichworte zu Momenten auf, die das vergangene Jahr bereicherten. Berührende Gespräche, lustige Situationen oder schöne Bilder, die man vor Augen hat. Durch das Notieren erinnert man diese Momente und nimmt gleichzeitig bewusst wahr, dass die zurückliegenden Monate schöne Seiten hatten. Die Zettel kommen in ein Schraubglas oder in eine kleine Box. Im Laufe des folgenden Jahres können sie dann immer mal wieder genutzt werden, um in Erinnerungen zu schwelgen.

Jahressammlung: Natürlich könnte man solche Positiv-Zettel auch schon im Laufe des Jahres schreiben und dann einen bewussten Moment des Zettellesens zum Revue passieren nutzen. Oder man gibt das ganze Jahr über Steine, Muscheln oder andere kleine Objekte in ein Glas und nutzt sie zwischen den Jahren als Gedächtnisstützen, um zu überlegen, welche Momente man auf diese Weise erinnern wollte. Wer das ganze Jahr über Tagebuch schreibt, kann natürlich auch darin blättern und reflektieren.

Negatives verbrennen: Warum nicht bewusst negative Erinnerungen im alten Jahr zurücklassen? Bedrückendes und Ärgerliches wird auf Zetteln notiert. Manchmal hilft es, ungute Bauchgefühle in Worte fassen zu müssen. Symbolisch kann man die Zettelchen dann mit dem Feuerzeug oder im Kamin verbrennen, in der Toilette herunterspülen oder auf andere Weisen loslassen.

Foto-Rückblick: Auf den meisten Smartphones sammeln sich im Laufe des Jahres unzählige Fotos. Wie wäre es, sich bewusst diese Fotos noch einmal anzuschauen? Man kann beispielsweise auf dem Handy ein Album mit den persönlichen "20 Fotos des Jahres" erstellen und so überlegen, welches die schönsten Momente waren. Ganz analog könnte man diese Bilder-Auswahl auch ausdrucken und hat dann eine "greifbare" Erinnerung an 2021.

Musik-Rückblick: Der Musikstreamingdienst Spotify macht es seit einigen Jahren vor und liefert zum Jahresende dank seiner Algorithmen eine Zusammenstellung der persönlichen Musik des Jahres. Dies muss man aber nicht der Software überlassen, sondern kann Musik hören und überlegen, welche Lieder das persönliche letzte Jahr geprägt haben oder abbilden. Wer diese Lieder sammelt, hat man eine ganz individuelle Jahres-Playlist – nicht nur für den Silvesterabend.

Von Nicola Trenz (KNA)