Tiefes Bedauern über die tragischen Ereignisse in der Ukraine

Papst telefoniert mit ukrainischem Präsidenten Selenskyj

Aktualisiert am 27.02.2022  –  Lesedauer: 

Kiew/Vatikanstadt ‐ Nachdem er am Freitag überraschend die Russische Botschaft beim Heiligen Stuhl besucht hatte, telefonierte Papst Franziskus am Samstag mit Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dabei habe er sein tiefes Bedauern über den Krieg ausgedrückt.

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Als Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine hat Papst Franziskus am Samstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. In dem Gespräch habe der Heilige Vater sein tiefes Bedauern über die tragischen Ereignisse in der Ukraine zum Ausdruck gebracht, teilte die Ukrainische Botschaft beim Heiligen Stuhl am Samstagabend auf Twitter mit. Selenskyj selbst bedankte sich ebenfalls bei Twitter für das Gebet des Papstes für Frieden in der Ukraine und einen Waffenstillstand. "Das ukrainische Volk fühlt die spirituelle Unterstützung Seiner Heiligkeit", so Selenskyj wörtlich.

Zuvor hatte Franziskus in zahlreichen Sprachen, darunter auch auf Russisch und Ukrainisch, zum Frieden in der Ukraine aufgerufen. In Tweets wiederholte er seine Worte der Generalaudienz vom vergangenen Mittwoch: "Jesus hat uns gelehrt, dass man gegen den teuflischen Unsinn der Gewalt mit den Waffen Gottes antworten muss, mit Gebet und Fasten. Die Königin des Friedens bewahre die Welt vor dem Wahnsinn des Krieges." Am Freitagmittag hatte Franziskus zudem überraschend die Russische Botschaft beim Heiligen Stuhl besucht. Wie das vatikanische Presseamt bestätigte, brachte er im Gespräch mit Botschafter Alexander Awdejew "seine Sorge über den Krieg zum Ausdruck". (stz/KNA)

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