Tornados auf dem Gebiet des Erzbistums Paderborn

Viele Millionen Euro Schäden an Kirchengebäuden nach Unwetter

Aktualisiert am 23.05.2022  –  Lesedauer: 

Paderborn ‐ "Durch das Unwetter am vergangenen Freitag und die damit verbundenen Tornados hat sich innerhalb von Minuten das Gesicht einer Region verändert", teilt das Erzbistum Paderborn mit – und beziffert die Schäden an Kirchengebäuden.

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Nach den Tornados von vergangenem Wochenende rechnet das Erzbistum Paderborn mit Schäden an Kirchengebäuden in Höhe von fünf bis zehn Millionen Euro allein im Raum Paderborn. Die Schäden im Raum Lippstadt und Höxter würden weiterhin aufgenommen und könnten noch nicht beziffert werden, erklärte die Erzdiözese am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Derzeit hätten die Aufräumarbeiten Vorrang. "Durch das Unwetter am vergangenen Freitag und die damit verbundenen Tornados hat sich innerhalb von Minuten das Gesicht einer Region verändert", so das Erzbistum.

Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hatte sich am Wochenende bestürzt über die Folgen des Unwetters geäußert. Er hoffe "inständig, dass allen Verletzten geholfen werden kann, und dass alle, die in Not sind, Trost, Hoffnung und Hilfe erfahren". Becker dankte allen Helfern, die auch noch in nächster Zeit im Einsatz seien. Die Bistumsleitung werde mit den zuständigen Stellen beraten, wie das Erzbistum in dieser Ausnahmesituation unbürokratische Hilfe leisten könne.

Am Wochenende hatte das Sturmtief "Emmelinde" vor allem Teile Westfalens getroffen. Rund 40 Menschen wurden verletzt und es entstanden Sachschäden in Millionenhöhe. In Lippstadt riss der Sturm die Turmspitze der katholischen Kirche Sankt Clemens im Ortsteil Hellinghausen herunter. (tmg/KNA)