"Aufgekreuzt" – Der Podcast von katholisch.de

Neue versus Alte Messe: Wie hast du's mit der Liturgie?

Aktualisiert am 20.06.2022  –  Lesedauer: 

Bonn ‐ Texte in Landessprache, das Gesicht des Priesters zur Gemeinde: Die heutige Form des Gottesdienstes lehnen Anhänger der vorkonziliaren Messe immer noch ab. Der Konflikt scheint unversöhnbar – daran haben auch die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus ihren Anteil.

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Eine zentrale Neuerung des Zweiten Vatikanischen Konzils war die Liturgiereform: die Hinwendung des Priesters zur Gemeinde beim Gottesdienst, deren tätige Teilnahme an der Liturgie, Texte in der jeweiligen Landessprache – all das geht auf das Konzil zurück. Während diese Form der Messfeier für einen Großteil der Gläubigen einfach Normalität ist, gibt es eine wohl vernehmbare Minderheit von Christen, die noch immer der vorkonziliaren Form der Liturgie anhängen. Der Konflikt zwischen den Anhängern beider Formen besteht bis heute – und auch die beiden noch lebenden Päpste Benedikt XVI. und Franziskus haben ihren Teil dazu beigetragen. Das sichtbare Zeichen eines unausgesprochenen Schismas?

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Katholisch.de erklärt in "Aufgekreuzt" Bräuche, Lehren und Begriffe, ordnet sie ein und beleuchtet sie kritisch. Seien es Dogmen, die Eucharistische Anbetung als Gebetsform oder die Rolle von Singles in der Kirche: Wir fragen Experten nach Hintergründen zu einem Thema, erklären die Entstehungsgeschichte und analysieren aktuelle Debatten und umstrittene Persönlichkeiten – das alles offen, kritisch und mit Kontext. (gho)