Mutter von jungem Pilger bewegt über große Hilfe für Kinderhospiz

11-Jähriger sammelt 6.000 Euro Spenden – Dank an katholisch.de-Leser

Aktualisiert am 23.09.2022  –  Lesedauer: 
11-Jähriger sammelt 6.000 Euro Spenden – Dank an katholisch.de-Leser
Bild: © privat

Olpe ‐ Die Sommerferien hat Luis anders verbracht als seine Freunde: Er ist gepilgert und hat damit Geld für ein Hospiz gesammelt. Er und seine Mutter möchten sich nun auch bei den Lesern von katholisch.de bedanken, denn auch sie haben fleißig gespendet.

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Luis ist ein ganz normaler 11-jähriger Junge, doch er hat ein großes Herz: In den Sommerferien ist er auf dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela gepilgert und hat dabei fast 6.000 Euro an Spenden für ein Kinderhospiz gesammelt. Dieser Betrag kommt dem Kinderhospiz Balthasar in Olpe zugute. Auf der Website und dem Instagram-Kanal von katholisch.de hat Luis von seinem Vorhaben berichtet – mit Erfolg: "Nach dem Beitrag von katholisch.de haben sich Leser bei uns gemeldet und Worte der Bewunderung zukommen lassen, aber auch Spendenbereitschaft angekündigt", berichtet Luis' Mutter Claudia Schmidt, die ihn auf dem Jakobsweg begleitet hat. "Es kamen Spenden aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands", verrät sie katholisch.de.

Letzte Woche wurden die Spenden von Luis und seiner Mutter an das Hospiz übergeben: Die beiden waren sprachlos und emotional sehr bewegt, weil so viel Geld zusammengekommen war. "Uns wurde klar, wie viele Menschen an Luis geglaubt und ihn damit unterstützt haben", sagte Schmidt. "Wir möchten uns bei allen beteiligten Lesern bedanken: Danke für all den Zuspruch, die liebevollen Worte und die großzügigen Spenden." Dank der Hilfe der Spender könnten todkranke Kinder und deren Familien auf ihrem Weg eines würdevollen Abschiedsnehmens begleitet werden.

Der elfjährige Luis pilgert mit
Bild: ©C.Beese/Bistum Limburg

Das Bild zeigt Luis vor dem Aufbruch.

Das Kinderhospiz Balthasar wurde 1998 als bundesweit erstes Kinderhospiz in Olpe eröffnet. Im Jahr 2009 folgte direkt daneben ein Jugendhospiz. Besonders berührend seien für Mutter und Sohn bei ihrem ersten Besuch dort gewesen, dass im Eingangsbereich des Kinderhospizes, wie bei einem Gästebuch, die Kinder und Jugendlichen ihre Hand- und Fußabdrücke an einer Wand verewigen konnten. Dort gebe es große Abdrücke von Jugendlichen, aber auch sehr kleine Abdrücke von Kindern, die nur wenige Wochen alt wurden, berichteten beide. Auch die Redaktion von katholisch.de bedankt sich herzlich bei allen Lesern, die die wertvolle Arbeit des Hospizes unterstützt haben. (mkh)