Christiana (Nina) von Georgien

Die historisch gesicherten Eckdaten allein sind schon beeindruckend: Im 3.-4. Jahrhundert missionierte eine namenlose römische Gefangene im heutigen Georgien (siehe Foto) und überzeugte selbst den paganen König für ihre christliche Religion. Wer war diese versklavte Frau? Die Tradition nennt sie schlicht Christiana (Kurzform Nina), also übersetzt "Christin". Durch die Kraft ihres Gebetes soll die vorbildliche Christin auch Kranke geheilt haben. Als die erkrankte Königin Nana davon hörte, habe sie Christiana heimlich zu sich gerufen und konvertierte nach ihrer Heilung zum Christentum. Kurz darauf sei sogar der König Mirian III. durch ein Wunder überzeugt worden. Daraufhin habe er das Christentum zur Staatsreligion erklärt und in Konstantinopel um die Entsendung von Missionaren gebeten. Die orthodoxe Kirche in Georgien verehrt Christiana bis heute als "Erleuchterin Georgiens".

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Gebet des Tages

Allmächtiger und
unsichtbarer Gott,
der Du die Finsternis
der Welt durch den
Aufgang Deines Lichtes
vertrieben hast,
sieh uns gnädig an,
auf dass wir
Deine herrliche Geburt
mit würdigen Lobgesängen feiern.

(Frühchristliches Adventsgebet)

Sir 48, 1-4.9-11

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

Da stand Elija auf, ein Prophet wie Feuer, sein Wort brannte wie eine Fackel. Er ließ über sie eine Hungersnot hereinbrechen und verringerte sie mit seinem Eifer; durch das Wort des Herrn verschloss er den Himmel, ebenso ließ er dreimal Feuer herabfallen. Wie wurdest du verherrlicht, Elija, durch deine Wunder! Wer wird sich gleich dir rühmen können?

Du mit einem Wirbelsturm aus Feuer hinweggenommen wurde in einem Wagen mit feurigen Pferden;  der aufgeschrieben ist für Zurechtweisungen für künftige Zeiten, um den Zorn vor dem Ausbruch zu besänftigen, um das Herz des Vaters dem Sohn zuzuwenden und um die Stämme Jakobs aufzurichten. Selig, die dich gesehen haben und die in Liebe entschlafen sind; denn auch wir werden gewiss leben.

Mt 17, 9a.10-13

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Während Jesus und seine Jünger den Berg hinabstiegen, fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen? Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt und er wird alles wiederherstellen. Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer sprach.