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Abschied von Essens Altbischof Luthe

Dokumentation: Pontifikalrequiem unter Leitung von Kardinal Joachim Meisner aus dem Essener Dom

Mit einem Pontifikalrequiem hat das Bistum Essen am 8. Februar Abschied von seinem verstorbenen Altbischof Hubert Luthe genommen. Dem Gottesdienst stand der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner vor. Am Altar zur Seite standen ihm unter anderem Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck, der Münsteraner Bischof – und Luthes Nachfolger als Ruhrbischof – Felix Genn, der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle aus Hildesheim, sowie Monsignore Tuomo T. Vimpari als Vertreter der päpstlichen Nuntiatur in Berlin.

Die große Anteilnahme hat uns sehr berührt“, sagte Dompropst Thomas Zander zu Beginn des Gottesdienstes, an dem zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens teilnahmen, darunter auch der Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, die frühere Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß. Auch zahlreiche Vertreter der Kirche nahmen an dem Requiem teil: Bischöfe, Weihbischöfe, das Essener Domkapitel, Priester, Diakone, Ordensleute, Angehörige, Freunde und Weggefährten von Hubert Luthe sowie Gläubige aus dem Ruhrbistum.

"Kumpel Bischof Hubert", wie er liebevoll genannt wurde, war am 4. Februar im Alter von 86 Jahren gestorben. Von 1992 bis 2002 war er Bischof von Essen. Luthe wurde in der Essener Adveniat-Krypta neben dem Gründerbischof des Bistums Essen, Kardinal Franz Hengsbach, beigesetzt.