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Gewöhnliche Menschen unter ungewöhnlich hohem Druck

Regisseur Gerd Schneider über seinen Film "Verfehlung" und den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche.

Gerd Schneider studierte katholische Theologie und war Priesteramtskandidat. Nun legt er mit "Verfehlung" sein Regiedebüt vor und thematisiert den sexuellen Missbrauch in der Kirche. Im Interview mit katholisch.de erklärt er, wie seine Biografie seinen Blick auf kirchliche Strukturen geprägt hat und warum er den Film nicht als Abrechnung versteht.

"Verfehlung", der am 25. März 2015 ins Kino kommt, handelt von drei Priestern, Freunde, die sich schon ewig kennen. Als einer von ihnen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch verhaftet wird, möchten die beiden anderen es zunächst nicht glauben. Aus dem Ringen um die Wahrheit wird für den Gefängnisseelsorger Jakob eine Zerreißprobe für seinen Glauben und sein Selbstverständnis.