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Schritte des Friedens im Alltag voller Gewalt

Seit drei Jahren ist Ulrike Purrer Jugendarbeiterin in der kolumbianischen Hafenstadt Tumaco. Kein einfacher Job. Denn die meisten der 80.000 Einwohner sind Bürgerkriegsflüchtlinge, die in der Hafenstadt an der südwest-kolumbianischen Pazifikküste Schutz und einen Neuanfang suchen - aber Armut und Gewalt vorfinden.

Seit drei Jahren koordiniert die Theologin Ulrike Purrer Guardado die diözesane Jugendarbeit im südwest-kolumbianischen Tumaco, einer vom Bürgerkrieg gezeichneten Stadt an der Pazifikküste. Purrer lebt mitten unter den Flüchtlingsfamilien in einem armen Viertel. Für sie ist das ein Stück Glaubwürdigkeit: "Nur so kann ich die Probleme verstehen, gemeinsam mit den Jugendlichen für Veränderungen kämpfen und dabei ernst genommen werden." Manchmal fühle sie sich zwar wie Don Quijote; davon abhalten, die eine "Saat für mehr Frieden auszusähen" lasse sie sich aber nicht.

Ulrike Purrer Guardado ist Gast der Adveniat-Aktion 2015. Weitere Informationen zur bundesweiten Weihnachts- und Adventskampagne des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat finden Sie auf dem Internetportal Weltkirche und unter www.adveniat.de.