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Kath. Gottesdienst aus Dortmund vom 24.01.2016

aus der Pfarrei St. Ewaldi mit Pfarrer Ludger Hojenski

Im Blick auf die beiden Heiligen, die der Gemeinde St. Ewaldi in Dortmund ihren Namen gegeben haben, geht Pfarrer Ludger Hojenski der Frage nach, was Christen heute von ihren Vorfahren im Glauben lernen können.

Die beiden Brüder Ewald, die aus England stammten, waren im 7. Jahrhundert als Missionare im heutigen Westfalen unterwegs. Nach der Haarfarbe der beiden spricht man vom „Schwarzen“ und vom „Weißen“ Ewald. Tätig waren sie vor allem rund um den Hellweg, an der Lippe und im Münsterland, wo sie auch heute noch verehrt werden. Ihr Martyrium ist der Legende nach in Aplerbeck gewesen.

Im Evangelium des Sonntags berichtet sein Autor Lukas davon, wie Jesus, vom Geist Gottes erfüllt, begann, die Schriften der Bibel auszulegen und auf sich selbst zu beziehen: „Heute hat sich das Schriftwort erfüllt“. Damit meint er die Aussage: „Gott hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“

In seiner Predigt wird Ludger Hojenski, Pfarrer der Dortmunder Gemeinde St. Ewaldi, darüber sprechen, wie diese grundlegende Botschaft des Evangeliums heute verkündet werden kann und wie der Blick auf Missionare, Märtyrer und den eigenen Namenspatron dabei hilft.

Musikalisch wird der Gottesdienst von der Gruppe „Ewaldissimo“ unter Leitung von Johannes Nonhoff sowie Simon Daubhäußer an der Orgel gestaltet.