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Kath. Gottesdienst aus Kaufbeuren vom 06.03.2016

"Die unverdiente Liebe Gottes spüren und weitergeben"

Kein Mensch kann sich die Liebe Gottes „verdienen“, denn er schenkt sie allen, die an ihn glauben. Welche Konsequenzen das für den christlichen Alltag und unser Zusammenleben hat, zeigt Stadtpfarrer Bernhard Waltner im Gottesdienst aus Kaufbeuren.

Eine der bekanntesten Gleichnisse des Neuen Testaments steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes aus der Stadtpfarrkirche St. Martin in Kaufbeuren: Das Gleichnis vom barmherzigen Vater, auch bekannt unter dem Namen „Gleichnis vom verlorenen Sohn“. Jesu Erzählung von der Freude eines Vaters über die Rückkehr seines Sohnes, der auf den falschen Weg geraten ist, soll den Jüngern zeigen, wie grenzen- und bedingungslos die Liebe Gottes zu den Menschen ist. Wie schwer Menschen dies aber nur begreifen können, zeigt im Gleichnis die Reaktion des anderen Sohnes, der glaubt, dass nur er sich die Liebe des Vaters „verdient“ habe.

Der Gottesdienst findet in einer Kirche statt, deren älteste Teile aus dem 13. Jahrhundert stammen. Der heutige Bau wurde im Jahr 1438 begonnen und dem Heiligen Martin geweiht, dem „Haus- und Hofheiligen“ der Frankenkönige. Heute ist sie eine der Kirchen des katholischen Pfarreienverbandes Kaufbeuren.

Musikalisch wird der Gottesdienst vom Kirchenchor der Gemeinde St. Martin unter Leitung von Daniel Herrmann sowie dem Bläserensemble „Brass Extreme“ gestaltet.