Video: © katholisch.de
Video   03:15

"Die Menschen haben nicht genug zum Überleben"

Seit über fünf Jahren prägen Bomben, Entführungen und Gewalt den Alltag der Menschen in Syrien. Bischof Abou Khazen von Aleppo über ein Leben, in dem Krieg zum Alltag gehört.

George Abou Khazen ist ein ruhiger Mann, sein Händedruck warm und freundlich. Seine ruhige und bedächtige Stimme steht im krassen Widerspruch zu dem, was der Bischof von Aleppo berichtet. Er spricht über Bombenangriffe, getötete Menschen, zerrissene Familien und eine Stadt, die in Trümmern liegt. Ein vierteiliges Interview über den Krieg Syrien und die stetige Hoffnung auf Frieden.

Alle Interview-Teile im Überblick:

Teil 1: "Die Menschen haben nicht genug zum Überleben"
Bischof Abou Khazen von Aleppo über ein Leben, in dem Krieg zum Alltag gehört.

Teil 2: "Wir helfen, wo wir können"
Bischof Abou Khazen von Aleppo spricht über die Hilfe der Kirche vor Ort.

Teil 3: "Es gab nie Spannungen"
Bischof Abou Khazen von Aleppo spricht über das Verhältnis von Christen und Muslimen in Syrien. In dem krisengebeutelten Land geben sich die Religionen gegenseitig Halt.

Teil 4: "Hoffnung ist das einzige, was uns geblieben ist"
Fünf Jahre Krieg in Syrien: Das bedeutet hunderttausende Tote, unzählige Verletzte und Millionen von Flüchtlingen. Doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung, weiß Bischof George Abou Khazen von Aleppo.