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Martinslieder: Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind

Rund um den 11. November gehen vielerorts die Martinszüge: Kinder mit selbstgebastelten Laternen ziehen durch die Straßen und singen Lieder wie "Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind".

Die Kinder aus der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Martin aus Drove bereiten sich gemeinsam mit ihren Erzieherinnen auf das Martinsfest im November vor. Fleißig üben sie die Lieder über den Heiligen Martin und die Legende, wie er mit einem Bettler seinen roten Mantel geteilt hat. Eines dieser Lieder handelt von dieser Geschichte.

Und so geht der Text:

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut.
Sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
Oh, helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zog die Zügel an.
Sein Ross stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gab den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.