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Katholisch für Fortgeschrittene: Blasiussegen

Wer war der heilige Blasius und warum ist er für Halskrankheiten zuständig? Der Bonner Stadtdechant Wilfried Schumacher begibt sich in eine Apotheke und erklärt es.

Der Blasiussegen wird am Gedenktag des heiligen Blasius, dem 3. Februar, nach der heiligen Messe gespendet. Blasius von Sebaste war der Überlieferung nach im 4. Jahrhundert Bischof von Sebaste in Kleinasien und erlitt das Martyrium. Der heilige Blasius zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, wie er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb erteilt die Kirche den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten und als Heilszusage Gottes. Die Spendung des Segens ist seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen. Bei der Spendung des Blasiussegens hält der Priester oder der Diakon dem Gläubigen zwei brennende Kerzen gekreuzt vor das Gesicht. Der Segen lautet: Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Der Gläubige antwortet: Amen.

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