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Nach der Amazonien-Synode

Nach der Amazonien-Synode fand am 28. Oktober im Haus am Dom eine der ersten öffentlichen Veranstaltungen in Deutschland statt. Wie können wir in Europa die Lebenssituation der Menschen in Amazonien, die von massiver Ausbeutung und Umweltzerstörung bedroht sind mitgestalten, sodass der Schutz der „Lunge der Welt“ gewährt wird. Auch soziale Phänomene wie Migration, Urbanisierung, der Wandel der Familie und Korruption wurden in der Nachlese diskutiert.

Die Synode für das Amazonas-Gebiet steht
für einen Neubeginn in Sachen ganzheitlicher
Ökologie und prophetischer Kirche sowohl
in Amazonien als auch weltweit. Der Kampf
für Indigene und deren Landrechte sowie für
die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen
Rechte der Bevölkerung Amazoniens geht
weiter.
Wie eine amazonische Kirche aussehen soll
und was beim Bischofstreffen vom 6. bis 27.
Oktober in Rom besprochen wurde, haben
die Referenten aus ihrer jeweiligen Sicht vorstellt
und mit Fachleuten und Engagierten
sowie den Teilnehmenden diskutiert.
Vor allem aber ging es darum, wie
wir in Europa die Lebenssituation der Menschen
in Amazonien, die von massiver Ausbeutung
und Umweltzerstörung bedroht sind,
mitgestalten können, sodass der Schutz der
„Lunge der Welt“ gewährt wird. Wir haben
uns mit dem Raubbau in der arten- und rohstoffreichen
Region auseinandergesetzt und
dabei an die Enzyklika Laudato si’ (2015)
anknüpft. Auch flossen soziale Phänomene
wie Migration, Urbanisierung, der Wandel der
Familie und Korruption in die Diskussion mit ein.
Nach der Synode war dies eine der ersten
öffentlichen Veranstaltungen in Deutschland.

Simultanübersetzung:
Kathrin Henkel
Marten Henschel