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Kurzfilm des Monats Januar: Der Mandarinenbaum

Endlich darf die kleine Sirin ihren Vater besuchen, der als politischer Gefangener in Untersuchungshaft sitzt. Doch im türkischen Gefängnis steht sie einem Gefängniswärter gegenüber, der ihr selbstgemaltes Bild eines Vogels als anarchistisches Symbol einstuft und es konfisziert.

Der Mandarinenbaum
 
Deutschland, 2018, 18 Minuten
Ein Film von Cengiz Akaygün
Produktion: lutzfilmproduktion Philipp Lutz
empfohlen ab 12 Jahren, Lehrfilm für die nichtgewerbliche Nutzung freigegeben ab 12 Jahren
 
Seyid sitzt in der Türkei im Gefängnis. Weil er an die Freiheit glaubt. Doch genau die wollen sie ihm nehmen. Als seine Frau und seine kleine Tochter ihn endlich besuchen dürfen, kann die kleine Sirin ihm noch nicht einmal ihr selbstgemaltes Bild schenken, weil darauf ein Vogel zu sehen ist. Und der Vogel steht für Anarchie, sagt der Wärter, der das Bild vor ihren Augen zerstört. Seyids Tochter ist am Boden zerstört. Doch der Vater erinnert sie daran, dass die Gedanken immer frei sein werden. Sirin versteht und malt für den nächsten Besuch ein neues Bild, das eine ganz besondere Botschaft trägt. Die Mischung aus purer Fantasie und hartem Realismus macht aus DER MANDARINENBAUM großes Kurzfilmkino (FBW).
 
Erhältlich ist die DVD des Film für Schulen und Gemeindearbeit unter www.filmwerk.de oder in Ihrer Medienzentrale.
Dauerhaft zu Bildungszwecken abrufbar ist er unter www.medienzentralen.de