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Kath. Gottesdienst mit Bischof Franz Jung am 26.02.2020

Aschermittwoch in Würzburg

Für die Karnevalisten ist am Aschermittwoch alles vorbei. Für Christen beginnt mit diesem Tag die 40-tägige österliche Buß- und Fastenzeit. Den Gläubigen wird Asche aufgelegt als Zeichen der Umkehr und Buße. Aus dem Feuer genommen, das am Ort des Osterfeuers brennt, steht die Asche für Wandlung ins Leben hinein, für die Zuwendung zum Licht. Das wird im Gottesdienst in der Sepultur des Würzburger Domes spürbar. Die Grabkapelle des Würzburger Domkapitels zeugt mit ihrer architektonischen Klarheit und den farbigen Fenstern zum Kirchenjahr von Georg Meistermann von diesem vorösterlichen Wandlungsprozess ins Leben hinein. Die Botschaft der Texte, die musikalische Vertiefung durch die Würzburger Dommusik, die Riten und Zeichen, das Licht und die Farbigkeit des Raumes – alles verbindet sich zum Anfangsimpuls für den vorösterlichen Wandlungsprozess ins Leben.