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Die Karlstadter Juden unter dem Hakenkreuz

Dokumentation

Andrea Gehring war eine einfache junge, aufstrebende Abiturientin, als sie 1981 eine Arbeit über die Judenverfolgung in ihrer Heimatstadt Karlstadt schrieb. Sie tat es - Zitat: "um zu zeigen, dass einer der dunkelsten Punkte jüngster deutscher Vergangenheit - (die Judenverfolgung und Judenvernichtung) - nicht nur irgendwo weit weg von hier in Deutschland geschehen ist, sondern auch in unserer unmittelbaren Umgebung...". Ihr Vater hatte die Reichspogromnacht als Kind erlebt und ihr davon erzählt. Ihre Arbeit wurde sogar durch den Staat Israel ausgezeichnet. Andrea Gehring verunglückte zwei Jahre später tödlich, doch die Schüler ihrer ehemaligen Schule lassen ihre Forschung wieder aufleben. Das Theaterstück "Die Karlstadter Juden unter dem Hakenkreuz" wird nochmals am Donnerstag, 12.März 2009 und am Sonntag, 15. März 2009 jeweils um 19:30 Uhr im Theater in der Gerbergasse in Karlstadt aufgeführt. Nähere Informationen finden Sie unter www.jsg-karlstadt.de oder www.theater-gerbergasse.de. Am 18.März werden in der unterfränkischen Kleinstadt Karlstadt die ersten Stolpersteine als Erinnerung an die vertriebenen und ermordeten jüdischen Mitbürger gesetzt. Bereits in anderen Städten erinnern die in die Straße eingelassenen Kunststeine mit Namen der früheren Bewohner an das furchtbare Unrecht. Autor: Bernadette Schrama Kamera: Martin Scharrer Schnitt: Christoph Weiß