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Heimerziehung früher – Erziehungshilfen heute

Heimkinder haben in den 50er und 60er Jahren viele schlimme Erfahrungen gemacht: Prügelnde Erzieher, zwangsweise Arbeit in Steinbrüchen oder Gießereien, räumliche Enge, Gewalt unter den Kindern, überforderte Erziehungspersonen. Die katholische Kirche in Württemberg hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben, die in der aktuellen Ausgabe von „Alpha & Omega – Kirche im Gespräch“ vorgestellt wird: „Die Zeit heilt keine Wunden – Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren in der Diözese Rottenburg-Stuttgart“. Zu Gast im Studio ist die Auftraggeberin der Studie, Irme Stetter-Karp, Leiterin der Hauptabteilung Caritas im Bischöflichen Ordinariat Rottenburg-Stuttgart. Außerdem sind zwei Gäste aus dem Kinder- und Jugenddorf Klinge in Seckach im Neckar-Odenwaldkreis zu Gast: Jugenddorfleiter Johann Cassar und Gerd Jahreiß, der in den 60er Jahren selbst in dem Kinder- und Jugenddorf gelebt hat. In der Sendung geht es auch darum, welche Lehren aus den Erfahrungen der Nachkriegszeit gezogen wurde und wie Jugendhilfeeinrichtungen heute aussehen.