Symposium zum 100. Fatima-Jubiläum

Fatima-Madonna besucht UN-Hauptquartier

Aktualisiert am 02.05.2017  –  Lesedauer: 
Statue der Madonna von Fatima
Bild: © KNA
USA

New York ‐ Weltweit feiern Katholiken das 100. Jubiläum der Marienerscheinung von Fatima. Auch bei den Vereinten Nationen in New York soll an das Wunder erinnert werden – mit einem besonderen Gast.

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Die Muttergottes von Fatima besucht die Vereinten Nationen: Anlässlich des 100. Jahrestags der Marienerscheinungen findet am 12. Mai ein Symposium zur Fatima-Botschaft im UN-Hauptquartier in New York statt. Veranstalter sind die Beobachtermission des Heiligen Stuhls und die portugiesische Botschaft bei den Vereinten Nationen. Die Tagung wird begleitet von Gottesdiensten in zwei New Yorker Kirchen, darunter die Sankt-Patrick-Kathedrale.

"Wir leben in aufgewühlten Zeiten. Die Botschaft, welche die Gottesmutter durch die Seherkinder an die Welt gesandt hat, ist relevanter und wichtiger denn je", erklärte TV-Moderatorin Johnette Benkovic am Montag gegenüber der "Catholic News Agency" (CNA). Die Präsidentin des katholischen Frauenverbands "Women of Grace" soll beim Symposium über "Maria, die Würde der Frauen und ihre Rolle bei der Werbung für eine Kultur des Dialogs, der Vermittlung und des Friedens" sprechen. Nach einer Einführung durch den portugiesischen UN-Botschafter Alvaro Mendonca e Moura soll auch der Vertreter des Heiligen Stuhls bei der Veranstaltung auftreten. Angekündigt ist eine Rede von Erzbischof Bernardito Auza zur "Friedensbotschaft von Fatima" und ihrer nachhaltigen Bedeutung in Friedensprozessen.

"UN-Madonna" zum zweiten Mal im Hauptquartier

Wie CNA weiter berichtet, wird anlässlich der Veranstaltung auch eine Kopie der Madonnenstatue von Fatima im UN-Hauptquartier zu sehen sein; zum zweiten Mal nach 1952. Die "U.N. International Statue" befindet sich im Besitz des Fatima-Weltapostolats im US-Bundesstaat Rhode Island und tourt regelmäßig durch die Vereinigten Staaten. Nach der Tagung soll die Madonna am gleichen Tag für eine Gebetswache in der "UN-Pfarrkirche" zur Heiligen Familie, unweit des Hauptquartieres, aufgestellt werden. Am Jahrestag der Erscheinung selbst, dem darauffolgenden 13. Mai, wird sie in die New Yorker Saint Patrick's Cathedral gebracht.

Nach der Überlieferung zeigte sich die Muttergottes erstmals am 13. Mai 1917 drei Hirtenkindern im portugiesischen Fatima. Bei erneuten Erscheinungen in den darauffolgenden Monaten versammelte sich eine zunehmende Zahl von weiteren Gläubigen und Schaulustigen. Am 13. Oktober 1917 sollen tausende Gläubige Zeugen eines Sonnenwunders geworden sein. Zum 100. Jahrestag der ersten Erscheinung wird Papst Franziskus nach Fatima reisen um dort die beiden Seherkinder Jacinta und Francesco Marto heiligzusprechen. (kim)

Linktipp: Hundert Jahre im Zeichen Marias

Vor 101 Jahren war Fatima ein unbedeutendes Nest im Westen Portugals. Das sollte sich in den folgenden Monaten gründlich ändern. Grund genug, der Gottesmutter 2017 mit einem großen Festjahr zu danken. (Artikel von Januar 2017)