Rund 500 Mainzer Jugendliche kamen zur bundesweiten Auftaktveranstaltung in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, parallel feierten junge Menschen bundesweit in zahlreichen Städten und Gemeinden den Beginn der Aktion.
Um 17.07 Uhr gab der BDKJ-Bundesvorsitzende Dirk Tänzler auf dem Mainzer Bischofsplatz den offiziellen Startschuss. Anschließend überreichten Engel den Aktionsgruppen ihre Aufgaben. Seitdem haben bundesweit Kinder, Jugendliche und ihre erwachsenen Unterstützer ihre Arbeit in mehr als 4.000 sozialen, ökologischen, kulturellen und politischen Projekten aufgenommen.
Grußwort von Papst Franziskus
"Der Wettlauf mit der Zeit hat begonnen. Jetzt wird wahr: Uns schickt der Himmel ist eine bundesweite junge, christliche Solidaritätsbewegung", sagte Tänzler. Bis Sonntagabend haben die Teilnehmer Zeit, ihre Projekt zu realisieren. Beim Auftakt in Mainz waren unter anderem die rheinland-pfälzische Kinder- und Jugendministerin Irene Alt (Grüne), Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD), der Mainzer Weihbischof Ulrich Neymeyr und Misereor-Geschäftsführer Thomas Antkowiak dabei.
72-Stunden-Aktion: Grußbotschaft von Bischof Wiesemann
Grußbotschaft zum Start der 72-Stunden-Aktion von Bischof Karl-Heinz Wiesemann
BDKJWeihbischof Neymeyr verlas bei der Eröffnung ein Grußwort von Papst Franziskus. Darin brachte das Kirchenoberhaupt seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich viele Tausende junge Katholiken bei der 72-Stunden-Aktion für soziale Projekte engagieren. "Die Teilnehmer lernen auf diese Weise, dass eine Gemeinschaft der Menschen nicht ohne den uneigennützigen Einsatz und die Bereitschaft zur Verantwortung jedes ihrer Mitglieder leben kann", so Franziskus wörtlich. Er hoffe, dass die Sozialaktion "reiche Früchte auf geistlicher und menschlicher Ebene" hervorbringe und erteilte den Teilnehmern "von Herzen" den Apostolischen Segen.
katholisch.de sendet 72 Stunden live
Während rund die Hälfte aller Aktionsgruppen schon vorher wusste, welche Aufgaben sie erfüllen wird, haben sich etwa 2.000 Gruppen überraschen lassen. Sie erfuhren erst zum Auftakt, wo und wie sie in 72 Stunden Gutes tun. Sie sanieren zum Beispiel einen jüdischen Friedhof, organisieren ein Tafel-Projekt oder einen Kleidermarkt und geben einer Familie ihr Zuhause zurück.
Seit der Eröffnung der 72-Stunden-Aktion sendet katholisch.de live – und berichtet mit einer 72-stündigen Online-Sendung bis Sonntagabend über Gruppen aus allen Ecken der Bundesrepublik. Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion sind das Bundesfamilienministerium, die Deutsche Bischofskonferenz, das katholische Hilfswerk Misereor und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger". (stz)
Weitere Informationen
In unserem Dossier finden Sie alle wichtigen Informationen zur 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ):
http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/dossiers_1/72_stunden_aktion/verteilerseite_72_stunden_aktion.php