Papst: Für den Rosenkranz ist nichts unmöglich

Franziskus ist überzeugt davon: Das Rosenkranz-Gebet kann die Welt friedlicher machen und notorische Gewalttäter in Pazifisten verwandeln. Aber nur unter einer Voraussetzung.

Papst | Vatikanstadt - 11.10.2017

Das Rosenkranz-Gebet kann nach Überzeugung von Papst Franziskus selbst den grausamsten Kriegsherren in einen Pazifisten verwandeln. In seiner wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz rief er am Mittwoch dazu auf, dieses Gebet vor allem im Rosenkranz-Monat-Oktober häufiger zu beten, um den Weltfrieden zu fördern. "Möge dieses Gebet auch die widerspenstigsten Seelen bewegen, auf dass sie aus ihrem Herzen, aus ihren Worten und aus ihren Gesten die Gewalt verbannt haben, und gewaltfreie Gemeinschaften aufbauen", sagte er in seiner Ansprache vor mehreren Tausend Zuhörern.

"Nichts ist unmöglich, wenn wir uns im Gebet an Gott wenden", so der Papst weiter. Alle könnten "Handwerker“ des Friedens sein“, zitierte er aus seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2017. Anlass seiner Äußerungen Abschluss des 100. Gedenkjahres der Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima.

Papst: "Rosenkranz ist Zusammenfassung der Geschichte der Barmherzigkeit Gottes"

Franziskus gilt als großer Förderer des Rosenkranzes. Dieses Gebet sei "in vieler Hinsicht die Zusammenfassung der Geschichte der Barmherzigkeit Gottes", sagte er im Oktober 2016. Zugleich wies er die Behauptung zurück, es handele sich hierbei um weltabgewandte Frömmigkeit. Dieses Gebet führe keineswegs von den Sorgen des Lebens weg, sagte er damals vor Delegationen aus Marienwallfahrtsorten aus aller Welt.

Am 13. Oktober 1917 soll es in dem portugiesischen Ort Fatima die letzte von mehreren Marienerscheinungen vor drei Hirtenkindern gegeben haben. Im Mai reiste der Papst persönlich nach Fatima. (tja)

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