Debatte um Kirchenfinanzen

Debatte um Kirchenfinanzen

Spätestens seit dem Skandal um den Bau am Limburger Domberg sind Kirchenfinanzen ein häufiges Thema. Mit einer Transparenzoffensive haben die Bistümer auf die Kritik reagiert. Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen zur Debatte.

Nicht arm, nicht reich

09.12.2015  | Finanzen  -  (Görlitz) Die vier ostdeutschen Bistümer Dresden-Meißen, Erfurt, Magdeburg und Görlitz haben am Mittwoch erstmals eigene Geschäftsberichte veröffentlicht, in denen auch das Vermögen der Diözesen und weiterer kirchlicher Körperschaften offengelegt wird.

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Wie reich ist "die Kirche"?

08.10.2015  | Finanzen  -  (Bonn) Seit dem Skandal in Limburg erhalten die Finanzberichte der deutschen Diözesen auch in den säkularen Medien eine erhöhte Aufmerksamkeit. Die Frage lautet dann gerne: Wie reich ist "die Kirche" eigentlich? Doch darauf gibt es keine einfache Antwort.

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Familie, Finanzen und Umbrüche

02.01.2015  | Kirche  -  (Bonn) Pegida-Demonstrationen, Sterbehilfe, die Aufnahme von Flüchtlingen und Zuwanderern: Viele politische Debatten, die das vergangene Jahr geprägt haben, werden 2015 fortgeführt - und weiterhin auch die katholische Kirche in Deutschland beschäftigen. Gleiches gilt für die meisten innerkirchlichen Themen, etwa für das Bestreben nach mehr Transparenz in Finanzfragen, ausgelöst durch den Skandal um die millionenschweren Bauten des früheren Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst.

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"Finanzen dienen der Pastoral"

21.10.2014  | Bistum Osnabrück  -  (Osnabrück) Das Bistum Osnabrück hat erstmals einen Bericht seiner Finanz- und Vermögenslagen vorgelegt. Die Diözese präsentierte am Dienstag in Osnabrück Jahresabschlüsse für die drei großen Körperschaften Bistum, Bischöflicher Stuhl und Domkapitel. Dies werde künftig jährlich geschehen, erläuterte Generalvikar Theo Paul. "Wir wollen transparent und nachvollziehbar zeigen, wie wir mit dem uns anvertrauten Geld umgehen." Auch würden Kontrollmechanismen durch externe Wirtschaftsprüfer ausgebaut.

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Neue Transparenz

18.07.2014  | Finanzen  -  (Bonn) Nach dem Skandal um den neuen Bischofssitz will das Bistum Limburg am Freitag sein Vermögen offenlegen. Veröffentlicht werden sollen die Daten der drei Körperschaften "Bistum", "Domkapitel" und "Bischöflicher Stuhl" sowie die Daten einer bistumseigenen Schulstiftung.

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Jetzt liegt es auf dem Tisch

18.07.2014  | Bistum Limburg  -  (Bonn) Es geht um Geld – und zwar um sehr viel Geld. In einer beispiellosen Transparenzoffensive hat das Bistum Limburg am Freitag seine Finanzen detailliert offengelegt. Wirkte es auf dem Höhepunkt der Affäre um den damaligen Oberhirten Franz-Peter Tebartz-van Elst vor einigen Monaten in finanzieller Hinsicht noch eher wie eine gut gesicherte Trutzburg, hat es sich jetzt zum gläsernen Bistum gewandelt.

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Bessere Gesetze zeigen Wirkung

10.12.2013  | Finanzen  -  (Vatikanstadt) Der Vatikan hat dem Europarats-Ausschuss Moneyval zufolge wichtige Fortschritte hin zu mehr Transparenz seiner Finanzgeschäfte gemacht. Der Expertenausschuss des Europarates für die Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bescheinigte dem Kirchenstaat deutliche Verbesserungen seiner gesetzlichen Regelungen zum Kampf gegen diese Vergehen, wie der Vatikan am Montagabend bekanntgab. Moneyval will den Fortschrittsbericht am Donnerstag auf seiner Internetseite veröffentlichen.

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Mehr Transparenz im Vatikan?

09.12.2013  | Finanzen  -  (Vatikanstadt) Im Sommer 2012 stellten unabhängige Fachleute dem Vatikan erstmals ein Zeugnis für ein äußerst heikles Feld aus: die Transparenz seiner Finanzgeschäfte. Moneyval, ein Expertenkomitee des Europarats für die Bekämpfung von Geldwäsche, bescheinigte dem Vatikan im Juli, in kurzer Zeit beachtliche Fortschritte erzielt zu haben; es gebe jedoch auch weiterhin grundlegende Mängel zu beheben. Wie weit dies zwischenzeitlich geschehen ist, ist Gegenstand des sogenannten Fortschrittsberichts von Moneyval.

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"Die Kirche ist nicht reich"

28.10.2013  | Finanzen  -  (Köln) Der Fall Limburg hat eine heftige Diskussion über das Vermögen der katholischen Kirche ausgelöst. Im Interview äußert sich der Geschäftsführer der "Aachener Grundvermögen Kapitalgesellschaft", Frank Wenzel, über den Umgang der Diözesen mit Geld und erklärt, warum seiner Meinung nach auch Investitionen in Kaufhäuser in 1a-City-Lagen mit dem kirchlichen Selbstverständnis vereinbar sind.

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Der Papst und das Geld

22.10.2013  | Vatikan  -  (Vatikanstadt) Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt", hieß es im Tagesevangelium nach Lukas am Montag. Anlass genug für den Papst, erneut Habsucht und Geldgier anzuprangern. Eine solche Haltung zerstöre Menschen und Familien, sagte Franziskus in seiner Morgenmesse im vatikanischen Gästehaus Santa Marta.

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Transparenz gefordert

16.10.2013  | Kirchensteuern  -  (Bonn) Der Streit um die Kosten des Diözesanen Zentrums im Bistum Limburg führt jetzt auch zu einer breiteren Debatte in politischen und kirchlichen Kreisen. Dass die Kirchenfinanzen transparenter werden müssen, sehen Politiker von CDU/CSU, SPD und Grünen ähnlich. Allenfalls die Begründungen variieren. Inwieweit jedoch das Kirchensteuersystem an sich Veränderungen bedarf, da gehen die Meinungen auseinander.

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Licht ins Dunkel bringen

15.10.2013  | Finanzen  -  (Bonn) Der Fall Limburg sorgt derzeit für Aufsehen. Die Baukosten für das dortige Diözesane Zentrum von rund 31 Millionen Euro haben nicht nur unter Katholiken Diskussionen ausgelöst. Häufig war jedoch auch zu lesen, dass mit 2,5 Millionen Euro nur ein relativ geringer Anteil davon aus Kirchensteuermitteln finanziert wurde. Der Rest stammt laut Diözese aus dem Vermögen des Bischöflichen Stuhls in Limburg. Doch was heißt das überhaupt? Nach und nach machen andere deutsche Bistümer diese Finanzen transparent.

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Mehr Transparenz

22.05.2013  | Finanzen  -  (Vatikanstadt) Dieses Szenario wäre vor einigen Jahren noch so unwahrscheinlich erschienen wie ein Kammerdiener , der den Papst bestiehlt: Eine vatikanische Finanzaufsichtsbehörde, die von einem Schweizer geleitet wird und dann auch noch öffentlich Rechenschaft über ihr Tun ablegt. An diesem Mittwoch wird es Wirklichkeit: Rene Brülhart, der Direktor der "Autorita di Informazione Finanziaria" (AIF), legt nach ihrem ersten vollen Arbeitsjahr einen Bericht vor.

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