Glaube
21
Januar
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Die heilige Agnes war eine jugendliche Märtyrin, deren Kult schon im 4. Jahrhundert in Rom bestand und sich schnell in der abendländischen Kirche ausbreitete. Über die Zeit und Art des Martyriums sind keine sicheren Nachrichten überliefert. Sie wurde in Rom an der Via Nomentana beigesetzt. Über ihrem Grab entstand nach Beendigung der Verfolgungszeiten eine Kirche, die um 630 unter Papst Honorius I. erneuert wurde.
Am Gedenktag der heiligen Agnes segnet der Papst die Agneslämmer. Mit der Wolle dieser Lämmer werden die Pallien hergestellt, die am 29. Juni den im vergangenen Jahr ernannten Erzbischöfen überreicht werden.

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Gebet des Tages

Herr, mach mich zu einem Werkzeug
deines Friedens,
dass ich Liebe übe,
wo man sich hasst,
dass ich verzeihe,
wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde,
wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage,
wo Irrtum ist,
dass ich Glauben bringe,
wo Zweifel droht,
dass ich Licht entzünde,
wo Finsternis regiert.

Franz von Assisi

Hebr 9, 2-3.11-14

Lesung aus dem Hebräerbrief

Schwestern und Brüder!

Es wurde ein erstes Zelt errichtet, in dem sich der Leuchter, der Tisch und die heiligen Brote befanden; dieses Zelt wurde das Heilige genannt.

Hinter dem zweiten Vorhang aber war ein Zelt, das so genannte Allerheiligste,

Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der künftigen Güter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Welt ist, ist er ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat er eine ewige Erlösung bewirkt.

Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.

Mk 3, 20-21

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten.

Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.

 


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