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27
Juni
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Cyrill von Alexandrien ist ein Kirchenvater des vierten Jahrhunderts. Nach guter Ausbildung wurde er 412 als Nachfolger seines Onkels Theophil Bischof von Alexandrien. In zahlreichen Schriften wandte sich Cyrill zunächst gegen die Irrlehre des Arianismus, der die Gottheit Jesu leugnete und dann besonders gegen die des Nestorius, der die Gottesmutterschaft Mariens negierte. Cyrill verteidigte die Einheit der göttlichen und menschlichen Natur in Christus, weshalb Maria der Titel "Gottesgebärerin" zukomme. Der gelehrte und kämpferische Patriarch von Alexandrien starb am 27. Juni 444. Im Jahre 1882 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.

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Gebet des Tages

Vom Morgen bis zum Abend
dehnt sich das Ackerfeld,
das wir bebauen sollen,
solang es Gott gefällt

Er gibt uns flinke Hände
zu jedem Dienst bereit.
Er öffnet Herz und Hände
für alles Menschenleid.

Ihm gelten unsere Mühen,
der alles überschaut.
Was wir mit ihm beginnen,
das ist auf Fels gebaut.

(Aus dem Stundenbuch)

Am 2, 6-10.13-16

Lesung aus dem Buch Amos

So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Israel beging, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen und den Armen für ein Paar Sandalen, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen. Sohn und Vater gehen zum selben Mädchen, um meinen heiligen Namen zu entweihen.

Sie strecken sich auf gepfändeten Kleidern aus neben jedem Altar, von Bußgeldern kaufen sie Wein und trinken ihn im Haus ihres Gottes. Dabei bin ich es gewesen, der vor ihren Augen die Amoriter vernichtete, die groß waren wie die Zedern und stark wie die Eichen; ich habe oben ihre Frucht vernichtet und unten ihre Wurzeln.

Ich bin es gewesen, der euch aus Ägypten heraufgeführt und euch vierzig Jahre lang durch die Wüste geleitet hat, damit ihr das Land der Amoriter in Besitz nehmen konntet. Seht, ich lasse den Boden unter euch schwanken, wie ein Wagen schwankt, der voll ist von Garben.

Dann gibt es auch für den Schnellsten keine Flucht mehr, dem Starken versagen die Kräfte, auch der Held kann sein Leben nicht retten. Kein Bogenschütze hält stand, dem schnellen Läufer helfen seine Beine nichts, noch rettet den Reiter sein Pferd. Selbst der Tapferste unter den Kämpfern, nackt muss er fliehen an jenem Tag - Spruch des Herrn.

Mt 8, 18-22

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die um ihn waren, befahl er, ans andere Ufer zu fahren. Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst.

Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Ein anderer aber, einer seiner Jünger, sagte zu ihm: Herr, lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben! Jesus erwiderte: Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!



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