Kardinal Bertram und die Kirche in der NS-Zeit
Aufgekreuzt - 27.04.2026 (00:31:32)

Kardinal Bertram und die Kirche in der NS-Zeit

Kardinal Bertram traf während der NS-Zeit viele Entscheidungen, die Historiker bis heute kritisch betrachten. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, welche Rolle die katholische Kirche überhaupt in der NS-Zeit einnahm. Darüber spricht Host Ayleen Over mit dem Historiker Sascha Hinkel.
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Kalenderblatt
Pauline von Mallinckrodt

Pauline von Mallinckrodt

"Der liebe Gott macht alles gut" – so lautet ein Zitat der Pauline von Mallinckrodt (1817-1881). Dieses Gottvertrauen überrascht, denn die Ordensgründerin musste gerade mitansehen, wie fast ihr gesamtes Lebenswerk vernichtet wurde. Pauline wurde 1817 als Tochter eines protestantischen preußischen Beamten und einer katholischen Mutter in Minden geboren. Entgegen den damaligen Vorschriften setzte die Mutter eine katholische Taufe durch. 1840 gründete Pauline eine Stätte für Kinder von erkrankten Müttern und nahm kurz darauf auch zwei blinde Mädchen in ihr Haus auf. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich daraus eine ganze Blindenanstalt. Lange dachte Pauline über einen Eintritt in eine Ordensgemeinschaft nach, doch niemand wollte Paulines karitative Einrichtungen mitübernehmen. Also rief sie am 21. August 1849 mit der Kongregation der Schwestern der Christlichen Liebe eigene Gemeinschaft ins Leben. Während des preußischen "Kulturkampfes" wurden sämtliche Orden verboten und Paulines Schwestern mussten ab 1877 in andere Länder wie Belgien, Chile und die USA ausweichen. Erst 1880 konnte Pauline in das ehemalige Paderborner Mutterhaus zurückkehren. Dort starb sie am 30. April 1881. Papst Johannes Paul II. sprach sie 1985 selig.

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Nach dem Tod von Papst Franziskus waren die Kardinäle aus aller Welt im Vatikan zusammengekommen, um die Wahl eines Nachfolgers vorzubereiten. Am 7. Mai sind 133 von ihnen zum Konklave in die Sixtinische Kapelle eingezogen. Nach vier Wahlgängen wurde Kardinal Robert Francis Prevost zum neuen Papst gewählt – Leo XIV.