• © Bild: 

Kirche in Not

Der Name "Kirche in Not" ist untrennbar mit dem "Speckpater" Werenfried van Straaten verbunden. Lesen Sie hier mehr Informationen über ihn und das katholische Hilfswerk.

Hilfswerke | Königstein - 16.03.2015

Speckpater – das klingt komisch, für den niederländischen Ordensmann Werenfried van Straaten (1913-2003) ist die Bezeichnung allerdings ein Ehrentitel. "Ich brauche kein Geld von euch, denn mit Geld kann man sich in Deutschland nichts kaufen. Ich verlange Speck!", formulierte van Straaten Ende der 1940er Jahre seinen Hilfsaufruf für Heimatvertriebe aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.

Und das mit Erfolg. Als sich die Lage für die Flüchtlinge in der neu gegründeten Bundesrepublik besserte, wandte sich das Hilfswerk der unter den Kommunisten verfolgten Kirche in Osteuropa zu.

Mittlerweile sind die Mitarbeiter im Geiste van Straatens in 130 Ländern aktiv – sei es mit der Ausbildung von Priestern, der Renovierung von Kirchen oder der Unterstützung bei der seelsorgerischen Arbeit. Doch auch in Deutschland ist das Hilfswerk auf den Straßen und Plätzen präsent. Seit 2004 fährt ein umgebauter VW-Bus als Beichtmobil durch die Republik. (meu)

Gründung: 1947 (deutsche Sektion: 1956)

Vorsitzender/Leiter: Gregor Maria Hanke OSB (Vorstandsvorsitzender), Karin Maria Fenbert (Geschäftsführerin, jeweils deutsche Sektion)

Sitz: Königstein im Taunus (deutsche Sektion: München)

www.kirche-in-not.de

Impressum  |  Über uns  |  Datenschutz  |  © 2017