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50 Jahre Konzilserklärung Nostra aetate

Anlässlich des 50. Jahrestages der Erklärung Nostra aetate zum Verhältnis der Kirche zu den nicht-christlichen Religionen luden die Deutsche Bischofskonferenz und die Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom in Frankfurt zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein. Sie stand unter dem Thema "Eine Revolution im Verhältnis der Kirche zum Judentum: 50 Jahre Konzilserklärung Nostra aetate".

Bei der Veranstaltung am Sonntag, 21. Juni, um 18.00 Uhr im Haus am Dom (Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main) diskutierten der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Aachen) für die Deutsche Bischofskonferenz und der Sekretär der Päpstlichen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, Pater Dr. Norbert Hofmann SDB (Vatikan).

Mit der Erklärung Nostra aetate ("In unserer Zeit") hat das Zweite Vatikanische Konzil eine theologische Wende im Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum eingeleitet und den Weg des Dialogs mit dem jüdischen Volk beschritten. Seither sind 50 Jahre vergangen: Was ist in dieser Zeit erreicht worden? Welche Erwartungen wurden nicht erfüllt? Welche Perspektiven zeichnen sich für die Zukunft ab? Diese Fragen sollen aus jüdischer und katholischer Sicht erörtert werden.

Timo Michael Keßler

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