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Französische Bischofskonferenz zeigt sich entsetzt über die Tat

Bewaffneter tötet Frau in Wohnheim für Mönche

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Montferrier-sur-Lez - Ein vermummter Mann hat am Donnerstagabend in einem Seniorenheim für Mönche in Südfrankreich eine Frau mit einem Messer getötet. Ob die Tat einen terroristischen Hintergründe hat, ist noch unklar.

Ein bewaffneter Angreifer hat in einem Seniorenheim für katholische Mönche in Frankreich eine Frau getötet. Der Täter ist auf der Flucht. Ob die Tat terroristische Hintergründe hat, ist bislang unklar. Der vermummte Mann sei gegen 21 Uhr am Donnerstagabend mit einer abgesägten Flinte und einem Messer in das Wohnheim im südfranzösischen Montferrier-sur-Lez nahe Montpellier eingedrungen, teilte der zuständige Staatsanwalt Christophe Barret laut Medienberichten mit. Er habe sein Opfer gefesselt, die Frau dann mit einer Stichwaffe umgebracht und schließlich die Flucht ergriffen.

Sondereinheiten der Polizei durchsuchten die Region, unter anderem mit Hubschraubern. An den Straßen um den Tatort wurden Kontrollpunkte errichtet. In dem Heim "Les Chenes verts" leben rund 70 ehemalige Afrika-Missionare, unter ihnen Priester, Mönche und Laien. Nach Medien-Angaben liegt das Durchschnittsalter der Bewohner bei etwa 75 Jahren, manche seien über 90 Jahre alt. Der 1856 gegründeten Gesellschaft der Afrikamissionare gehören laut Internetseite rund 900 Priester, Mönche und Laien an.

Unterdessen zeigte sich der Generalsekretär und Sprecher der französischen Bischofskonferenz, Olivier Ribadeau Dumas, entsetzt über die Tat: "Wir beten für die Tote und alle Bewohner, die unter diesem Angriff leiden müssen", erklärte er. Ende Juli war in Saint-Etienne-du-Rouvray in der Normandie ein 85-jähriger katholischer Priester während der Messe von zwei Islamisten ermordet worden. (KNA)

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