Kardinal Bertram und die Kirche in der NS-Zeit
Aufgekreuzt - 27.04.2026 (00:31:32)

Kardinal Bertram und die Kirche in der NS-Zeit

Kardinal Bertram traf während der NS-Zeit viele Entscheidungen, die Historiker bis heute kritisch betrachten. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, welche Rolle die katholische Kirche überhaupt in der NS-Zeit einnahm. Darüber spricht Host Ayleen Over mit dem Historiker Sascha Hinkel.
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Kalenderblatt
Katharina von Siena

Katharina von Siena

Als Katharina (1347-1380) im Haus ihrer adligen, aber verarmten Eltern in Siena aufwuchs, konnte niemand ahnen, dass aus ihr einmal eine Kirchenlehrerin werden würde. Schließlich wuchs sie ohne jede Ausbildung auf – und war obendrein ja "nur" ein Mädchen. Doch bereits mit sechs Jahren soll Katharina ihre erste Vision erlebt haben. Wegen ihres kurz darauf abgelegten Keuschheitsgelübdes widersetzte sich das junge Mädchen den familiären Heiratsplänen. Nach vielen Hindernissen schloss sich die 16-jährige Katharina den Dominikaner-Terziarinnen an, lernte Lesen und Schreiben und führte zunächst ein zurückgezogenes Leben in strenger Askese. Eine weitere Vision aber veränderte alles: Christus rief sie darin zum aktiven Apostolat in der Welt. Daraufhin pflegte Katharina Pestkranke, vermittelte zwischen sich bekriegenden Fürsten und rief die Kirche zur Umkehr auf. Für Letzteres kritisierte sie den Sittenverfall des Klerus sogar in öffentlichen Predigten. Katharina überzeugte Gregor XI., den Papstsitz nach Jahrzehnten von Avignon zurück nach Rom zu verlegen. Als seine enge Beraterin drängte Katharina den Papst nicht nur zu einer Kirchenreform, sondern forderte ihn auch zu einem weiteren Kreuzzug auf. Verzweifelt über das "Abendländische Schisma" (1378-1417) starb sie im Alter von 33 Jahren am 29. April 1430 in Rom. Von Katharina sind mehr als 380 teils hochtheologische Briefe erhalten. Papst Pius II. sprach sie 1461 heilig. 1970 wurde sie zur Kirchenlehrerin und 1999 zur Schutzpatronin Europas ernannt. 

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