Die vielen Sprachen des Gottesdienstes
Aufgekreuzt - 02.03.2026 (00:28:38)

Die vielen Sprachen des Gottesdienstes

Früher wurde vor allem auf Latein Gottesdienst gefeiert, heute sind es mehrheitlich die Volkssprachen. Was macht das mit der Liturgie? Darüber spricht Host Christoph Paul Hartmann mit dem Linzer Liturgiewissenschaftler Ewald Volgger.
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Kalenderblatt
Perpetua und Felicitas

Perpetua und Felicitas

Keine Jungfrauen, keine enttäuschten Heiratsanwärter und keine legendarischen Wunder: Perpetua und Felizitas (um 180-203) aus Karthago (heutiges Tunesien) passen so gar nicht in das typische Bild römischer Märtyrerinnen. Stattdessen gehört ihre Leidensgeschichte zu den ältesten historisch gesicherten Werken der christlichen Literatur. Große Teile der Aufzeichnungen gehen auf Perpetua selbst zurück. Die vornehme Perpetua war klassisch gebildet, verheiratet und hatte einen Sohn im Säuglingsalter. Gemeinsam mit ihrer schwangeren Sklavin Felizitas bereitete sie sich auf die Taufe vor, obwohl Kaiser Septimius Severus den Übertritt zum Christentum unter Strafe gestellt hatte. Im Jahr 203 wurden Perpetua und Felizitas wegen ihres Glaubens festgenommen. Perpetuas Vater besuchte seine Tochter mehrfach in der Haft und versuchte vergeblich, sie von ihrem Glauben abzubringen. Beide Frauen empfingen noch im Gefängnis die Taufe. Die schwangere Felizitas hatte Angst, nicht gemeinsam mit Perpetua sterben zu können, weil es nicht erlaubt war, Schwangere hinzurichten. Bereits im achten Monat brachte Felizitas ein Mädchen zur Welt. Die beiden Frauen wurden im Amphitheater durch eine wilde Kuh schwer verletzt und anschließend erdolcht.


Auf dem Foto sieht man Kirchenfenster mit den Abbildern von Perpetua und Felicitas. 

Thema
Eine offene Bibel mit zwei Lesebändchen liegt aus.

Ausgelegt! – Der Sonntagsimpuls

Zur Vorbereitung auf den Gottesdienst bieten wir jeden Samstagabend den jeweiligen Evangelientext vom Sonntag sowie einen kurzen Impuls an. Die Impulse stammen von Ordensleuten, Priestern und Pastoralreferentinnen.
Thema
Weltweiter synodaler Prozess

Weltweiter synodaler Prozess

Papst Franziskus hat 2021 die gesamte katholische Kirche auf einen weltweiten synodalen Prozess geschickt. In mehreren Stufen von den Pfarreien über die Diözesen und die Bischofskonferenzen bis zum Vatikan sollten die Gläubigen und ihre Bischöfe beraten, welche Reformen die Kirche braucht. Bei der Bischofssynode "Für eine synodale Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe und Mission" beraten in zwei Sitzungen im Herbst 2023 und im Herbst 2024 die Bischöfe, Kleriker, Ordensleute und Laien über die Eingaben des Prozesses. Bei dieser Synode dürfen zum ersten Mal auch Frauen abstimmen.
Thema
Eine Frau im Irak betet in einer Kirche.

Christenverfolgung

Christen gelten als eine der am stärksten verfolgten religiösen Gruppen weltweit. Oft haben sie unter Repressalien zu leiden. Katholisch.de informiert über alles Wichtige zum Thema.