Die Sixtinische Kapelle – Touristenmagnet und Ort der Papstwahl
Aufgekreuzt - 23.03.2026 (00:30:35)

Die Sixtinische Kapelle – Touristenmagnet und Ort der Papstwahl

Mit der Sixtinische Kapelle verbinden viele Michelangelos berühmte Fresken und das Konklave. Doch wie wurde aus der Kapelle so ein Touristenmagnet und wie läuft die Papstwahl an diesem Ort ab? Darüber spricht Host Beate Kampen mit Kunsthistoriker Ulrich Pfisterer und Radio Vatikan-Redakteurin Stefanie Stahlhofen.
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Liudger

Liudger

Die westfälische Stadt Münster verdankt diesem Missionar ihren Namen: Liudger (um 742-809) entstammte einem friesischen Adelsgeschlecht und wurde als Sohn christlicher Eltern bei Utrecht (heutige Niederlande) geboren. Der für den geistlichen Stand bestimmte Liudger erhielt seine theologische Ausbildung an den Domschulen in Utrecht und York (heutiges Vereinigtes Königreich). Nach seiner Priesterweihe in Köln ernannte ihn der Frankenkönig Karl der Große zum Missionsleiter für das mittlere Friesland. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gründete Liudger ein Kloster, lateinisch "monasterium". Mit der Zeit entwickelte sich daraus der Stadtname "Münster". 805 weihte der Kölner Erzbischof Hildebold den friesischen Missionar zum ersten Bischof von Münster (heutiger Münsteraner Dom siehe Bild). Anders als die meisten seiner Zeitgenossen setzte Liudger stets auf eine gewaltfreie Glaubensverkündigung. Er missionierte bei den westlichen Sachsen im heutigen Westfalen und konnte mithilfe seiner überzeugenden Predigten die Ausdehnung des Christentums erweitern. Der eifrige Bischof starb auf einer Visitationsreise durch sein Bistum am 26. März 809.

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Finanzaffäre im Bistum Eichstätt

Ein Schaden von bis zu 60 Millionen Euro durch ungesicherte Kredite auf dem US-Immobilienmarkt: Das Bistum Eichstätt hat im Februar 2018 eine Finanzaffäre öffentlich gemacht. Die Themenseite fasst die Berichterstattung von katholisch.de zusammen.
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Missbrauch

Missbrauch

2010 wurde erstmals eine größere Zahl von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Seitdem bemüht sich die Kirche um eine Aufarbeitung der Geschehnisse. Bei ihrer Vollversammlung veröffentlichten die deutschen Bischöfe am 25. September 2018 eine Studie, die die Missbrauchsfälle im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 1946 und 2014 dokumentiert.
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Traditionalisten

Lange spielten sie in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Doch als Papst Benedikt XVI. die Messe nach tridentinischem Ritus 2007 wieder erlaubte, fanden auch sie wieder mehr Beachtung: die Traditionalisten. Die bekanntesten unter ihnen sind die Piusbrüder.