Wie Propheten oft umgedeutet wurden
Aufgekreuzt - 01.06.2026 (00:29:12)

Wie Propheten oft umgedeutet wurden

Das Alte Testament ist voll von Texten von oder über Propheten. Doch welche Bedeutung haben sie? Darüber spricht Host Christoph Paul Hartmann mit dem Jenaer Alttestamentler Hannes Bezzel.
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Kalenderblatt
Bonifatius

Bonifatius

Der "Apostel der Deutschen" war zwar kein genialer Theologe, aber dafür ein charismatischer Glaubensbote mit enormer organisatorischer Begabung. Winfried (um 673-754/5) entstammte einer angelsächsischen Adelsfamilie und wurde in südenglischen Benediktinerklöstern erzogen. Hier empfing er die Priesterweihe und lehrte Grammatik und Dichtung. Nach einem erfolglosen Missionsversuch bei den Friesen beauftragte ihn Papst Gregor II. mit der Glaubensverkündigung auf dem Kontinent und gab ihm den Namen "Bonifatius". Der Angelsachse lernte aus seinen früheren Fehlern und legte bei seinem zweiten Missionsversuch besonderen Wert auf die Einbindung des politischen Umfelds und eine enge Rombindung. Bonifatius reorganisierte und gründete zahlreiche Bistümer (etwa Salzburg, Passau, Würzburg und Erfurt) und gründete mithilfe seiner Verwandten Lioba Klöster in Missionsgebieten, die als Bildungszentren dienten. So legte er das Fundament für die Kirchenstruktur im heutigen Deutschland. Am 5. Juni 754/5 wurde Bonifatius gemeinsam mit weiteren Gefährten von heidnischen Friesen bei Dokkum (heutige Niederlande) erschlagen.

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Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

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Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
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Als Oberhaupt der katholischen Kirche besucht Papst Leo IXV. wie schon sein Vorgänger regelmäßig andere Länder. Diese Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zu den Reisen des Heiligen Vaters.
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Missbrauch

Missbrauch

2010 wurde erstmals eine größere Zahl von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Seitdem bemüht sich die Kirche um eine Aufarbeitung der Geschehnisse. Bei ihrer Vollversammlung veröffentlichten die deutschen Bischöfe am 25. September 2018 eine Studie, die die Missbrauchsfälle im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 1946 und 2014 dokumentiert.