Kalenderblatt

Pantaleon

Ob Pantaleon sich in seiner späteren Patronatsstadt Köln wohlgefühlt hätte, darf mit Recht bezweifelt werden – immerhin beschreibt ihn die Legende als überaus produktiv, bescheiden und beherrscht. Pantaleon (gest. 305) soll in Nikomedia (heutige Türkei) als Sohn einer Christin und eines Heiden aufgewachsen sein. Schon früh entdeckte er seine besondere Begabung für die Heilkunst: Als Jugendlicher erweckte er ein totes Kind spontan durch die Anrufung Jesu. Daraufhin ließ sich Pantaleon taufen. Er wurde ein erfolgreicher Arzt, der arme Patienten kostenlos behandelte. Als der Kaiser von Pantaleons außergewöhnlichen Fähigkeiten hörte, ernannte er ihn zu seinem Leibarzt. Neidische Arztkollegen denunzierten ihn jedoch als Anhänger des verbotenen Christentums. Nachdem Pantaleon die brutale Folter nichts anhaben konnte, verurteilte der Kaiser ihn zum Tod durch Enthauptung. Der heilige Arzt starb betend für seine Henker. Pantaleons Verehrung verbreitete sich Ost nach West und wurde besonders von der griechischstämmigen deutschen Kaiserin Theophanu gefördert. Sowohl Pantaleons Reliquien als auch Theophanus Grab befinden sich heute in der Kölner Kirche St. Pantaleon. 

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Weltweiter synodaler Prozess

Weltweiter synodaler Prozess

Papst Franziskus hat 2021 die gesamte katholische Kirche auf einen weltweiten synodalen Prozess geschickt. In mehreren Stufen von den Pfarreien über die Diözesen und die Bischofskonferenzen bis zum Vatikan sollten die Gläubigen und ihre Bischöfe beraten, welche Reformen die Kirche braucht. Bei der Bischofssynode "Für eine synodale Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe und Mission" beraten in zwei Sitzungen im Herbst 2023 und im Herbst 2024 die Bischöfe, Kleriker, Ordensleute und Laien über die Eingaben des Prozesses. Bei dieser Synode dürfen zum ersten Mal auch Frauen abstimmen.
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Herrgottskinder – Die Elternkolumne

Herrgottskinder – Die Elternkolumne

"Herrgottskinder" – unter diesem Titel nimmt katholisch.de aus christlicher Perspektive das Leben mit kleinen Kindern in den Blick. Im 14-tägigen Wechsel schreiben Mitglieder der Redaktion über besondere Erlebnisse in ihren Familien.
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Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.