Segen: Kleine Zeichen mit großer Bedeutung
Aufgekreuzt - 14.06.2026 (00:31:40)

Segen: Kleine Zeichen mit großer Bedeutung

Ein Segen – das kann eine kleine Geste sein oder ganze Bücher füllen. Aber wer darf in der katholischen Kirche überhaupt einen Segen spenden? Warum ist Segen heute so beliebt? Und wann hat ein Segen auch eine kirchenpolitische Bedeutung? Das bespricht Host Christoph Brüwer mit Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann.
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Ramwold von Regensburg

Ramwold von Regensburg

Ob Ramwold, Romuold oder Ramwod – in keiner Schreibweise findet dieser Vorname heute in Deutschland weite Verbreitung. Schade eigentlich, denn dieser Tagesheilige passt erstaunlich gut in unsere Zeit. Ramwold wurde um das Jahr 900 herum geboren und lebte zunächst als Benediktinermönch im Kloster St. Maximin in Trier. Dort lernte er Bischof Wolfgang, den heutigen Patron des Bistums Regensburg, kennen. Bischof Wolfgang wollte die damals übliche Personalunion von Abt und Bischof beenden. Darum suchte er nach einem geeigneten Nachfolger als Abt des bedeutenden Klosters St. Emmeram und seine Wahl fiel auf Ramwold. So begann seine eigentliche Karriere erst im hohen Alter - 975 zog der um die 70 Jahre alte Ramwold nach Regensburg (heutige Stadt siehe Bild). Ramwold führte St. Emmeram zu kultureller Blüte und reformierte das Klosterleben so erfolgreich, dass europaweit andere Benediktiner Ramwolds Beispiel folgten. Seine fromme Lebensweise soll selbst den späteren Kaiser Heinrich II. tief beeindruckt haben. Ramwold wird heute als Seliger verehrt.

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Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

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Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
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Missbrauch

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2010 wurde erstmals eine größere Zahl von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Seitdem bemüht sich die Kirche um eine Aufarbeitung der Geschehnisse. Bei ihrer Vollversammlung veröffentlichten die deutschen Bischöfe am 25. September 2018 eine Studie, die die Missbrauchsfälle im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 1946 und 2014 dokumentiert.
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Ein AfD-Plakat vor einer Kirche

Die Kirche und die AfD

Seit der Gründung der AfD im Jahr 2013 war das Verhältnis zwischen der Partei und der katholischen Kirche distanziert. Im Zuge der zunehmenden Radikalisierung der AfD ist die Kirche seither immer stärker auf Distanz gegangen. Im Februar 2024 hat sie die Partei schließlich als für Christen "nicht wählbar" bezeichnet.