Die Würzburger Synode: 50 Jahre her – und noch immer aktuell?
Aufgekreuzt - 13.04.2026 (00:26:05)

Die Würzburger Synode: 50 Jahre her – und noch immer aktuell?

Synodalität – dieser Begriff ist in der Kirche gerade in aller Munde. Aber nicht nur gegenwärtig wird über Synodalität gesprochen – vor rund 50 Jahren kam die Kirche in Westdeutschland zu einer Synode in Würzburg zusammen. Welche der Themen auch heute noch aktuell sind, bespricht Host Christoph Brüwer mit Kirchenhistoriker Stephan Knops.
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Maria Bernarda (Bernadette Soubirous)

Maria Bernarda (Bernadette Soubirous)

Auf zumindest diesen Punkt können sich ihre Verehrer wie Kritiker einigen: Leicht hatte es Maria Bernarda (1844-1879) nicht im Leben. Sie wurde als Bernadette Soubirous in der damals unterentwickelten französischen Region Okzitanien geboren. Bernadette war das älteste Kind verarmter Müller und erkrankte früh an Asthma. Mit 14 Jahren war das deutlich jünger aussehende Mädchen nicht nur körperlich von Armut gezeichnet: Statt Französisch sprach Bernadette nur die okzitanische Lokalsprache und konnte weder lesen noch schreiben. Als Bernadette im Jahr 1858 mehrere Visionen hatte, die sie als "junges Mädchen" und "schöne weiße Dame" beschrieb, war ihr Leidensweg noch lange nicht vorbei. Während Ströme von Pilgern und Journalisten anreisten, um die "Seherin von Lourdes" zu sehen, schlug ihr in der Heimat vor allem Misstrauen entgegen. Nach zahllosen kirchlichen Verhören trat Bernadette 1866 als Maria Bernarda den Caritasschwestern bei. Dort musste sie gegen ihren Willen für "Souvenirfotos" posieren – und durfte doch nicht über ihre Visionen sprechen. Ihre strenge Superiorin misstraute ihr. Am 16. April 1879 starb Maria Bernarda mit nur 35 Jahren an Knochentuberkulose. Papst Pius XI. sprach sie 1933 heilig. Heute zählt der Ort ihrer Visionen zu den größten Pilgerzielen weltweit: Das für seine Wunderheilungen bekannte Lourdes zieht jedes Jahr tausende hoffnungsvolle Gläubige an. 

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