Die Würzburger Synode: 50 Jahre her – und noch immer aktuell?
Aufgekreuzt - 13.04.2026 (00:26:05)

Die Würzburger Synode: 50 Jahre her – und noch immer aktuell?

Synodalität – dieser Begriff ist in der Kirche gerade in aller Munde. Aber nicht nur gegenwärtig wird über Synodalität gesprochen – vor rund 50 Jahren kam die Kirche in Westdeutschland zu einer Synode in Würzburg zusammen. Welche der Themen auch heute noch aktuell sind, bespricht Host Christoph Brüwer mit Kirchenhistoriker Stephan Knops.
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Kalenderblatt
Georg

Georg

Gäbe es eine internationale Heiligen-Hitparade, hätte Georg den Titel eines weltweiten Dauerbrenners sicher. Dass über ihn kaum historisch Gesichertes bekannt ist, tut seiner enormen Popularität keinen Abbruch: Von Norden (England) bis Süden (Äthiopien), von Osten (Russland) bis Westen (Katalonien) wird Georg traditionell als Schutzheiliger verehrt. Im Mittelalter ernannten ihn zahlreiche Ritterorden zu ihrem Patron und bis heute zählt Georg (in verschiedenen Variationen) zu den beliebtesten Vornamen Europas. Im Nahen Osten sind christliche Häuser nicht an Kreuzen, sondern an Reliefs dieses berühmten Heiligen erkennbar. Diese Georgsverehrung hat eine lange Tradition: Bereits Eusebius (gest. 340) erwähnte Georg als mutigen Märtyrer unter Kaiser Diokletian (284-305). Ausgehend vom kleinasiatisch-syrischen Raum breitete sich sein Kult immer weiter aus. Erst im Mittelalter fand Georg aber als ritterlicher Drachentöter in seine berühmteste Rolle: Ein Monster habe von einer Stadtbevölkerung regelmäßige Menschenopfer gefordert. Schließlich sei das Los auf die jungfräuliche Königstochter gefallen. Georg soll nicht nur den Drachen getötet und die Prinzessin gerettet, sondern durch seine Heldentat die ganze Stadt zum Christentum bekehrt haben. Heute zählt Georg zu den 14 Nothelfern. 

Auf dem Bild sieht man eine Statue von dem Hl. Georg auf einem Pferd.

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