Benedikt XVI.: Großer Theologe – aber tragischer Papst?
Aufgekreuzt - 09.03.2026 (00:32:25)

Benedikt XVI.: Großer Theologe – aber tragischer Papst?

Nach dem Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. tönten Rufe nach einer schnellen Heiligsprechung. Warum es aber auch tragische Seiten am Wirken von Benedikt XVI. gibt, bespricht Host Gabriele Höfling mit dem Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück.
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Cyrill von Jerusalem

Cyrill von Jerusalem

Um Jerusalem (Auferstehungskirche siehe Bild) wird seit jeher mit rauen Bandagen gekämpft: Wer dort geboren wurde, kann sich nicht sicher sein, auch lebenslang in der Heiligen Stadt wohnen zu können. So erging es bereits Cyrill von Jerusalem (um 315-386), der fast die Hälfte seiner bischöflichen Amtszeit im Exil verbrachte. Cyrill wuchs in einer gebildeten christlichen Familie auf und empfing 345 die Priesterweihe. Er galt als begnadeter Prediger und verfasste bis heute erhaltene Glaubensunterweisungen. Um 349 wurde er durch den arianischen Metropoliten Achatius von Cäsarea zum Patriarchen von Jerusalem geweiht. Der Arianismus verehrte Christus als herausragendes Geschöpf, lehnte seine Gottheit jedoch ab. Auch Cyrill scheint dem Arianismus lange angehangen zu haben. Zahlreiche macht- und kirchenpolitische Auseinandersetzungen brachten ihm gleich drei Verbannungen ein. Erst auf dem Konzil von Konstantinopel 381 bekannte er sich endgültig zum Dreieinigkeitsglauben und wurde als rechtmäßiger Bischof von Jerusalem bestätigt. Cyrills Eucharistielehre und Messliturgie prägten das Christentum nachhaltig. In der Ostkirche wird er als Kirchenvater, in der Westkirche als Kirchenlehrer verehrt.

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