Kalenderblatt

Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz

Das Ideenfest "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz" ist im Grunde ein ganzes Bündel von Ideen. Im Mittelalter konnten die wenigsten Gläubigen lesen und die für das Stundengebet nötigen Bücher waren für die meisten Menschen unbezahlbar. So entwickelte sich parallel zum täglichen Gebet der Priester und Ordensleute der Rosenkranz als Gebet der Laien. Seine heutige Gestalt erhielt er im 15. Jahrhundert. Besonders die Dominikaner setzten sich für die Verbreitung dieses Gebets ein, indem sie Rosenkranzbruderschaften gründeten. 1547 wurde in Spanien erstmals ein Rosenkranzfest begangen. In der Seeschlacht bei Lepanto gegen die Osmanen am 7. Oktober 1571 rief Papst Pius V. zum inständigen Rosenkranzgebet auf – und tatsächlich wurde das feindliche Heer zurückgeschlagen. Daraufhin führte Pius V. das Fest "Maria vom Sieg" ein. Nach dem endgültigen Sieg über das schwächelnde Osmanische Reich bei Peterwardein (heutiges Serbien) wurde der Tag als "Rosenkranzfest" auf die ganze Kirche ausgedehnt. Erst die Liturgiereform von 1969 gab dem gebotenen Gedenktag seinen jetzigen Namen.

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Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
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Papst Leo XIV steigt aus dem Flugzeug

Papstreisen

Als Oberhaupt der katholischen Kirche besucht Papst Leo IXV. wie schon sein Vorgänger regelmäßig andere Länder. Diese Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zu den Reisen des Heiligen Vaters.
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Weltweiter synodaler Prozess

Weltweiter synodaler Prozess

Papst Franziskus hat 2021 die gesamte katholische Kirche auf einen weltweiten synodalen Prozess geschickt. In mehreren Stufen von den Pfarreien über die Diözesen und die Bischofskonferenzen bis zum Vatikan sollten die Gläubigen und ihre Bischöfe beraten, welche Reformen die Kirche braucht. Bei der Bischofssynode "Für eine synodale Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe und Mission" beraten in zwei Sitzungen im Herbst 2023 und im Herbst 2024 die Bischöfe, Kleriker, Ordensleute und Laien über die Eingaben des Prozesses. Bei dieser Synode dürfen zum ersten Mal auch Frauen abstimmen.