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Trelle sei entsetzt über "America first"

Bischöfe äußern Kritik an Präsident Trump

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Köln/Hildesheim - Zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump haben sich Kardinal Woelki und Bischof Trelle kritisch geäußert. Vor allem mit zwei seiner Sprüche sind sie nicht einverstanden.

Zwei deutsche Bischöfe haben sich kritisch zum neuen US-Präsidenten Donald Trump geäußert.  Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln, sieht dessen Machtgebaren kritisch. Der Bischof von Hildesheim, Norbert Trelle, war nach eigenem Bekunden "betroffen und entsetzt" von dessen erster Rede nach Amtsantritt.

Der Aufruf "Make America great again!" habe den vermeintlich mächtigsten Mann der Welt ins Amt getragen, sagte Kardinal Woelki am Sonntag im Kölner domradio. Für ein Amt mit Einfluss gebe es in der Bibel aber eine ziemlich radikale und eindeutige Antwort: "Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!" Woelki räumte ein, dass auch er als Erzbischof immer wieder vor der Herausforderung stehe, die ein einflussreiches Amt mit sich bringe. Jesu Forderung, Diener aller zu sein, sei so klar und stark, "dass ich nicht sehe, wie man sich daran vorbeimogeln könnte". Wer Christ sein wolle, müsse sich an dieser Botschaft orientieren. Das gelte nicht nur für Trump.

Niemanden auf die Verliererstraße schicken

Vor allem die Botschaft "America first" mache ihm Sorgen, sagte der Hildesheimer Bischof am Wochenende in Verden. Zugleich rief Trelle dazu auf, prophetisch die Stimme gegen den Populismus zu erheben und Haltung zu zeigen. Politiker müssten Anwalt der globalen Menschheit sein und dürften nicht Mauern und Wälle errichten: "In dieser Welt überleben wir nur in Gemeinsamkeit." Niemand dürfe auf die Verliererstraße geschickt werden. Die Kirchen müssten gesellschaftlich anwesend bleiben und ihre Überzeugen gemeinsam vertreten, betonte der Bischof beim Neujahrsempfang des Diözesanrates der Katholiken. (jhe/KNA)

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Das Jahr 1933 in Deutschland sei typisch, sagte Papst Franziskus: Er sieht Parallelen zu den neuen populistischen Bewegungen. Aber er sprach auch über Donald Trump - und hatte einen Ratschlag.

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