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Statistische Daten für alle Pfarreien online abrufbar

Dresden-Meißen veröffentlicht digitale Bistumskarte

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Die Hofkirche in Dresden.
Dresden - Wie viele Sakramente wurde in den Pfarreien gespendet? Wo gehen die meisten Menschen zum Gottesdienst? Statistikfreunde können sich mit der neuen digitalen Karte des Bistums Dresden-Meißen informieren.

Spannendes Angebot für Statistikfreunde: Das Bistum Dresden-Meißen hat im Internet detailliertes Kartenmaterial zu den Pfarreigrenzen sowie statistische Daten aller Pfarrgemeinden der Diözese veröffentlicht. Unter der Adresse dresden-meissen.bistumsatlas.de/pfarreienstatistik können Interessierte ab sofort für jede Gemeinde Daten zu den Sakramenten, den Ein- und Austritten, den Gottesdienstteilnehmern und zum Durchschnittsalter der Gemeindemitglieder (Zahlen jeweils von 2016) abrufen. Das Angebot, das bereits am Dienstag in Dresden vorgestellt wurde, wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden umgesetzt.

Aus den Daten geht unter anderem hervor, dass das  Durchschnittsalter der Pfarrgemeinden im Bistum stark variiert. Während die Großstadtpfarreien in Dresden und Leipzig fast alle ein Durchschnittsalter von unter 40 Jahren aufweisen – "jüngste" Gemeinde ist  St. Franziskus Xaverius in Dresden-Neustadt mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren –, liegt das Alter der Gemeindemitglieder auf dem Land deutlich höher. Die Pfarrei mit dem höchsten Durchschnittsalter ist Heiliger Maximilian Kolbe in Gera-Süd mit 58 Jahren.

Deutliche regionale Unterschiede

Deutliche regionale Unterschiede gibt es auch bei der Zahl der Gottesdienstbesucher. Neben der Dompfarrei in Dresden führen hier laut der Statistik die Gemeinden im sorbischen Siedlungsgebiet im Osten des Bistums, wo jeweils mehr als 40 Prozent aller Gemeindemitglieder im Gottesdienst gezählt wurden. Der geringste Gottesdienstbesuch wurde dagegen in der Pfarrei St. Joseph Ebersbach-Neugersdorf an der tschechischen Grenze gemessen; hier gingen von 743 Katholiken nur 52 in die Messe (7 Prozent).

Die meisten Taufen gab es 2016 in der Leipziger Propsteigemeinde St. Trinitatis (63), die meisten Erstkommunionen (48) und Trauungen (16) wurden in der Gemeinde Heilige Apostel Simon und Juda im sorbischen Crostwitz gezählt. Schwerpunkte bei den Austritten waren die großen Pfarreien die Dresden und Leipzig. (stz)

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