Griechen beeindruckt vom Papst-Besuch
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Griechische Medien zeichnen ein positives Bild des Papstbesuches

Griechen beeindruckt vom Papst-Besuch

Die griechischen Medien ziehen ein positives Fazit vom Papstbesuch. Besonders hervorgehoben werden die herzlichen Worte des Papstes an das griechische Volk, das trotz eigener Schwierigkeiten Herzen und Türen für Flüchtlinge geöffnet habe.

Rom/Athen - 17.04.2016

Andere berichteten, Franziskus und der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomaios I. hätten sich im Geist der Mitmenschlichkeit verbündet. Der Besuch des Papstes habe ein Zeichen für die Ökumene gesetzt, sagte Ministerpräsident Alexis Tsipras am späten Samstagabend dem Fernsehsender ERT. "Es gibt manche europäische Länder, die ihre Mauern (gegen die Flüchtlinge) im Namen des Christentums errichten", kritisierte Tsipras. Nicht zuletzt deshalb habe die Visite des katholischen Kirchenoberhaupts starken Symbolcharakter gehabt.

Besonders hervorgehoben wurden in den Medien die herzlichen Worte des Papstes an das griechische Volk, das trotz eigener Schwierigkeiten Herzen und Türen für Flüchtlinge geöffnet habe. Franziskus war am Samstag zu einem Kurzbesuch nach Lesbos gereist, um zusammen mit orthodoxen Würdenträgern ein Zeichen in der Flüchtlingskrise zu setzen. (dpa)

Lesbos: Gemeinsamer Hilfsappell an die Welt

Papst Franziskus segnete auf seiner Reise nach Lesbos viele Flüchtlinge und lies sich von ihnen ihr Schicksal schildern. Gemeinsam mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und dem orthodoxen Athener Erzbischof Hieronymos II. unterzeichnete er einen eindringlichen Hilfs- und Solidaritätsappell für Flüchtlinge.