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Eichstätter Bischof weihte fünf Männer zu Diakonen

Hanke: Priester und Laien sind aufeinander angewiesen

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Bischof Gregorg Maria Hanke aus Eichstätt.
Eichstätt - Weder "klerikale Arroganz gegen die Sendung von Laien" noch ein "Ausbremsen" oder "Ausgrenzen" des Amts von Priestern durch Laien sei der Weg: Das predigte der Eichstätter Bischof bei einer Weihe.

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat am Wochenende sechs Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht. In seiner Predigt sagte er, Priester und Laien seien gegenseitig aufeinander angewiesen. Es dürfe weder einen "narzisstischen Klerikalismus" noch einen "weltlichen Funktionalismus" geben. "Das Amt des Priesters in seinem unverzichtbaren sakramentalen Dienst ausbremsen oder durch Laien ausgrenzend ersetzen zu wollen, wie umgekehrt klerikale Arroganz gegen die Sendung von Laien bedeutet dem schöpferischen Ruf Gottes Grenzen setzen zu wollen", so Hanke.

Der "zum Amt" bestellte Kleriker habe vielmehr den Dienst der Einheit in der "Vielfalt der Dienste, Charismen und Ämter in der Kirche". Die Weihe bezeichnete der Bischof als "amtliche Bestellung zum Dienen nach Christi Vorbild".

Derzeit bereiten sich die sechs Männer nach ihrem Theologiestudium im Rahmen des zweijährigen Pastoralkurses in Pfarrverbänden auf ihre Arbeit als Priester vor. Mit ihrer Weihe verpflichten sich die Diakone auch zu einem ehelosen Leben. Als neue Aufgaben kommt den Diakonen nun unter anderem dazu, die Taufe zu spenden und die kirchlichen Feiern der Trauung und des Begräbnisses zu leiten. Priester werden sie in der Regel ein Jahr später. (luk/KNA)

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