Papst Franziskus zeigt "Daumen-hoch".
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Das sagt Papst Franziskus zur Ehe

Papst: Für immer heißt in der Ehe auch für immer

Eine Ehe soll nicht unter der Vorraussetzung "solange die Liebe hält" geschloßen werden, mahnt der Papst. Nur wer wirklich und für immer liebt, solle heiraten. Für alle anderen hat er einen Ratschlag.

Bonn/Vatikanstadt - 22.06.2017

Für alle, die an der Beständigkeit der Ehe zweifeln, hatte Papst Franziskus bei der Generalaudienz am Mittwoch eine eindringliche Botschaft. Wer nicht zu einer lebenslangen Ehe bereit sei, solle besser nicht heiraten. Das sagte Franziskus wörtlich:

Wer wirklich liebt, hat die Absicht und den Mut, "für immer" für immer zu sagen; aber er weiß, dass er die Gnade Christi und die Hilfe der Heiligen braucht, um das Eheleben für immer zu leben. Nicht wie einige sagen ..."solang die Liebe hält." Nein. Für immer! Andernfalls ist es besser, erst einmal nicht zu heiraten. Entweder für immer oder gar nicht. Deshalb wird in der Hochzeitsliturgie die Gegenwart der Heiligen angerufen. Und in schwierigen Zeiten müssen wir den Mut haben, die Augen zum Himmel zu heben, an die vielen Christen zu denken, die schwere Zeiten durchmachten, und dabei das weiße Gewand der Taufe behielten, gewaschen im Blut des Lammes. (jcm)