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Franziskus schließt Rücktritt als Kirchenoberhaupt aus

Papst räumt mit Gerüchten auf

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Papst Franziskus spendet Weihnachten den traditionellen Segen "Urbi et orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis) am 25. Dezember 2015 im Vatikan.
Vatikanstadt - Mit seiner Wahl zum Papst hätte Franziskus nie gerechnet. Seither wurde häufig spekuliert, ob er das Amt einmal freiwillig wieder aufgeben würde. Nun hat Franziskus für Klarheit gesorgt.

"Ich hätte nicht damit gerechnet, gewählt zu werden. Das war eine Überraschung für mich. Aber seit diesem Moment hat Gott mir einen Frieden gegeben, den ich heute noch spüre. Und das bringt mich weiter", sagte Franziskus. "Auf der anderen Seite bin ich von Natur aus leichtsinnig und deshalb mache ich weiter", so Franziskus auf die Frage einer Jugendlichen. Der Papst äußerte sich bei einer Audienz der Päpstlichen Stiftung "Scholas Occurrentes". Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Jugendlichen verschiedener Kulturen und Religionen ein und fördert benachteiligte Kinder.

Im Februar 2013 hatte Papst Benedikt XVI., der Vorgäner Franziskus', überraschend seinen Rücktritt vom Papstamt angekündigt. Damit hatte das erste Mal in der Moderne ein Bischof von Rom freiwillig auf sein Amt verzichtet. (kim/KNA)

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