Eine Lichtinstallation zeigt einen Löwen auf der Fassade des Petersdoms.
Bild: © KNA
Spektakuläre Lichtschow zur Eröffnung des Heiligen Jahres

Wenn Tiere den Petersdom bevölkern

Bilder von Löwen, seltenen Vögeln und bedrohten Naturvölkern: Das zeigte gestern die Lichtschow "Fiat Lux" auf der Fassade des Petersdoms. 100.000 Menschen erlebten das Spektakel mit. Doch neben Begeisterung gab es auch Kritik.

Von Gabriele Höfling |  Vatikan - 09.12.2015

Auf der mächtigen Kuppel leuchteten eine weiße Friedenstaube und das Bild der blauen Erde aus dem Weltall betrachtet. Die spektakuläre Lichtschau mit dem Namen "Fiat Lux" (Es werde Licht) schloss am Dienstabend die Feiern zum Beginn des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres ab. Die Aufnahmen stammten von weltbekannten Fotografen wie Sebastião Salgado, Howard Hall oder Steve McCurry. Auch Wasserfälle, Meere, Wälder und Wüsten waren zu bestaunen.

Die Motive zu Natur und Menschheit waren auch mit Blick auf die laufende Klimakonferenz in Paris ausgewählt worden. Sie behandelten Themen wie Natur, Menschheit und natürlich Barmherzigkeit. Unter anderem flatterten bunte Schmetterlinge über den Petersdom hinweg.

Viele der rund 100.000 Menschen Ort waren jedenfalls begeistert. Schließlich präsentiert sich der Petersdom nicht alle Tage auf diese Weise.

Es handelte sich um drei jeweils einstündige Shows, die hintereinander im Dunkeln gezeigt wurden.

So haben Sie den Petersdom noch nie gesehen, schon gar nicht mit einer deutschen Fußballmannschaft: Fiat Lux, zur Eröffnung des Heiligen Jahres auf dem Petersplatz.

Posted by Radio Vatikan on Dienstag, 8. Dezember 2015

Das Sekretariat der Vereinten Nationen, das sich mit dem Klimawandel beschäftigt, sah in der Show ein wichtiges Signal an die Teilnehmer der Pariser Klimakonferenz.

Doch es gab in den Sozialen Medien auch Kritik an dem Spektakel.

Von Gabriele Höfling