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Franziskus pocht auf "Geist der Geschwisterlichkeit"

Papst prangert Profit und Leistungsdruck im Sport an

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Direkt nach dem Start ist der Ausgang des 100-Meter-Rennens noch völlig offen.
Vatikanstadt - In Doha hat die Leichtathletik-WM begonnen. Parallel ruft Papst Franziskus im Vatikan zu Fairness im Sport auf. Gerade christliche Athleten können dazu einen großen Beitrag leisten, so das Kirchenoberhaupt.

Papst Franziskus hat an den Sportsgeist bei Profis und Amateuren appelliert. Dieser sei bedroht durch "drei hässliche Dinge: den Profit, verschärften Hochleistungssport und teils gewalttätige Haltungen", so das Kirchenoberhaupt bei einem Treffen mit dem Italienischen Turnerbund am Samstag im Vatikan.

Kraft des Glaubens gegen negative Entwicklungen

Gegenüber derartigen negativen Entwicklungen könnten Funktionäre und Athleten christlichen Glaubens die menschliche Kraft des Evangeliums setzen, so Franziskus weiter. Damit trügen sie auch im Sport zu einer Gesellschaft im Geist der Geschwisterlichkeit bei. Der Papst empfing die Verbandsvertreter anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Italienischen Turnerbundes.

Am gestrigen Freitag begann in Doha außerdem die diesjährige Leichtathletik-WM. Sie steht in der Kritik, weil die Sportler einen Teil der Wettkämpfe unter extrem hohen Außentemperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit absolvieren müssen. Beim Marathon mussten wegen der Bedingungen zahlreiche Sportler aufgeben. (gho/KNA)

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