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Verehrung sei aber weder Magie noch Aberglaube

Papst Franziskus warnt vor einem falschen Verständnis von Heiligen

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Papst Franziskus
Vatikanstadt - Manchmal könne sogar das Christentum in Formen von Frömmigkeit verfallen, die eine eher heidnische als christliche Mentalität widerzuspiegeln scheinen, warnt Papst Franziskus. Es seien aber nicht die Heiligen, die Wunder tun.

Papst Franziskus hat vor einem falschen Verständnis von Heiligen gewarnt. Manchmal könne sogar das Christentum in Formen von Frömmigkeit verfallen, die eine eher heidnische als christliche Mentalität widerzuspiegeln scheinen, so der Papst am Mittwoch bei der Generalaudienz im Vatikan. Es seien nicht die Heiligen, die Wunder tun, sondern "allein Gottes Gnade, die durch sie wirkt".

Gleichzeitig würdigte Franziskus grundsätzlich die Verehrung von Heiligen. Mit ihnen zu sprechen, sei weder Magie noch Aberglaube. Das Gebet zu ihnen sei wie ein Gespräch mit einem Freund.

Weiter erinnerte der 85-Jährige daran, dass alle Gläubigen über die Gemeinschaft der Heiligen verbunden seien, auch über den Tod hinaus. Dieser Gemeinschaft sei es zu verdanken, "dass wir uns durch den Namen, den wir tragen, durch die Kirche, der wir angehören, und durch den Ort, an dem wir leben, den heiligen Männern und Frauen, den Namenspatronen, nahe fühlen". (tmg/KNA)

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