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"Gemeinsame Berufung", gerechte und menschenwürdige Ordnung zu fördern

Bischof Wilmer: Die Würde jedes einzelnen Menschen schützen

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Bischof Heiner Wilmer
Bonn - Laut dem Grundgesetz ist die Würde jedes Menschen unantastbar. Auch die katholische Soziallehre stütze sich auf diesen Grundsatz, sagt Bischof Heiner Wilmer. Aktuell sei das wichtiger denn je, betonte er am Rande der Vollversammlung.

Die katholische Kirche muss nach Worten des Hildesheimer Bischofs Heiner Wilmer stets das Gemeinwohl aller Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. "Dies erfordert von uns allen, den Schutz der unantastbaren Würde jeder menschlichen Person als Maßstab unserer sozialen Verantwortung zu begreifen", erklärte der Bischof in einem am Dienstag veröffentlichten X-Post der Deutschen Bischofskonferenz. Innerhalb des Gremiums sitzt Wilmer der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen vor.

Der Bischof äußerte sich zum Tag der sozialen Gerechtigkeit am Dienstag (20. Februar). "In einer Welt, die zunehmend von Ungleichheit und Ungerechtigkeit geprägt ist, erinnert uns der Tag der sozialen Gerechtigkeit an unsere gemeinsame Berufung, eine gerechte und menschenwürdige Ordnung des Zusammenlebens zu fördern", betonte Wilmer. "Denn nur so können wir eine Zukunft in Gerechtigkeit und Solidarität für alle schaffen." (KNA)

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