Suche
Internationales Friedenstreffen ohne Leo XIV.

Deutscher Beauftragter für Religionsfreiheit reist nach Assisi

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

[no alt text]
Berlin - Es sei wichtiger denn je, religiöse Akteure in Friedensbemühungen einzubeziehen, betont der Religionsfreiheitsbeauftragte der Bundesregierung.

Der Religionsfreiheitsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Rachel, reist von Sonntag bis Dienstag nach Assisi. Dort wird er am Internationalen Friedenstreffen teilnehmen, wie das Auswärtige Amt am Freitag in Berlin ankündigte. Das Treffen findet ohne Papst Leo XIV. statt. Er musste seine für Dienstag geplante Teilnahme nach der jüngsten Lungenoperation absagen. Papst Johannes Paul II. hatte vor 40 Jahren erstmals Vertreter verschiedener Weltreligionen nach Assisi in Italien eingeladen, um für den Weltfrieden zu beten.

Rachel betonte, angesichts zahlreicher Krisen in der Welt sei es wichtiger denn je, religiöse Akteure in Friedensbemühungen einzubeziehen. Zudem müssten Möglichkeiten des interreligiösen Dialogs und des weltweiten Friedensengagements ausgelotet werden. Religiöse Akteure seien in vielen Teilen der Welt durch ihren besonderen gesellschaftlichen Einfluss oft wirkmächtiger als staatliche Akteure. Bei der Bewältigung globaler Herausforderungen könnten sie maßgeblich zur Lösung beitragen.

kna-katholisch-swarm-node1 (0.001s)