Suche
Katholische Frauenverbände für offenen Umgang mit Flüchtlingen

"Die populistischen Tendenzen bewegen uns sehr"

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Nals - Diese Frauen wollen sich nicht von Ängsten leiten lassen: Die deutschsprachigen katholischen Frauenverbände haben sich für einen offenen Umgang mit Flüchtlingen ausgesprochen.

Ein klares politisches Bekenntnis zu einem offenen, solidarischen Umgang mit Flüchtlingen haben Vertreterinnen der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände bei ihrem Präsidientreffen in Nals (Südtirol) abgegeben. "Wir ermutigen unsere Mitglieder, weiter politische Verantwortung zu übernehmen, Populismus und Angstmacherei entgegenzutreten und zur rhetorischen Abrüstung beizutragen", teilten die Vertreterinnen der fünf Verbände in einer gemeinsamen Presseerklärung am Mittwoch mit.

"Die starken populistischen Tendenzen, die wir überall erleben, bewegen uns sehr", bekräftigten die Frauen aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz. Sie vertreten nach eigenen Angaben rund eine Million Mitglieder. Auch wenn Angela Merkels Motto "Wir schaffen das" an Kraft verloren habe und vielerorts Ernüchterung eingetreten sei, bleibe es Anliegen der katholischen Frauenverbände, Offenheit zu bewahren und sich nicht von Ängsten leiten zu lassen.

Für den Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) aus Köln nahmen die Vizepräsidentinnen Christine Boehl und Sabine Slawik am Präsidientreffen teil. Der KDFB ist neben der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) eine der beiden deutschen Vereinigungen katholischer Frauen. (KNA)

kna-katholisch-swarm-node1 (0.012s)